Bürgermeister der Region, Vertreter aus dem Zweck- und dem Tourismusverband Lausitzer Seenland sowie vom Ile-Regionalmanagement plädierten dafür, dass insbesondere die beiden Fachförderungen "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" sowie das Verwaltungsabkommen "Braunkohlesanierung" erhalten und genutzt werden müssen. "Die muss es unbedingt weiter geben", betont Hoyerswerdas Baudezernent Dietmar Wolf, der in Vertretung von Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) an der Sitzung teilgenommen hatte.

Der Ile-Topf für die Förderperiode 2008 bis 2013 sei auch deshalb schon ausgeschöpft, weil Projekte über Ile beantragt wurden, obwohl sie wohl auch über eine andere Richtlinie Gelder bekommen hätten. Ein Beispiel sei die Sanierung der Grundschule in Burgneudorf (Gemeinde Spreetal) für 550 000 Euro. Dieses Projekt sei beantragt und bewilligungsreif, so Wolf.

Der Koordinierungskreis sprach sich zudem dafür aus, dass die Ile-Gebietskulisse Lausitzer Seenland, die von Lauta bis nach Rietschen reicht, erhalten bleiben soll. Außerdem habe es Überlegungen gegeben, dass künftig auch Neubauten an den Seen gefördert werden können.