Alles richtig gemacht hat eine Hobby-Gärtnerin (42) im sächsischen Neustadt (Gemeinde Spreetal, Landkreis Bautzen). Sie war beim Graben auf der heimischen Scholle auf einen metallischen Gegenstand gestoßen.
Die achtsame Frau schöpfte offenbar gleich verdacht, weil der verrostete Gegenstand schon ein bisschen aussah wie gefährliche Munition.

Granate abtransportiert. Sie wird gesprengt

Beamte des sächsischen Polizeireviers in Hoyerswerda bestätigten schließlich den Verdacht der Hobby-Gärtnerin. Bei ihrer Ausgrabung handelte es sich tatsächlich um eine r Mörsergranate.
Die Polizisten forderten Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes an. Die Fachleute bargen die Granate, die aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges stammt. Das explosive Teil wurde nicht vor Ort entschärft, sondern sicher verwahrt in einem mit Sand gefüllten Behälter abtransportiert und soll nun vernichtet werden. In der Regel wird solche Munition gesammelt und auf einem abgesperrten Sprengplatz dann kontrolliert gesprengt.