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| 02:49 Uhr

Evangelischer Kirchenkreis beschließt Haushalt für 2014

Hoyerswerda. Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Hoyerswerda hat am Samstag die Fusion mit dem Kirchenkreis NOL genehmigt und den Haushalt für 2014 verabschiedet. Finanzielle Schwerpunkte sind Baumaßnahmen der Gemeinden, die unterstützt werden. Daniel Schauff

Für das kommende Jahr rechnet der Evangelische Kirchenkreis Hoyerswerda mit Ausgaben von insgesamt 1,5 Millionen Euro. Die könnten durch die erwarteten Einnahmen gedeckt werden, sagt Superintendent Heinrich Koch. Der Kirchenkreis blicke auf positive wirtschaftliche Entwicklungen in den vergangenen Jahren zurück, sodass keine Rücklagen zum Ausgleich des Haushalts verwendet werden müssten.

Den größten Anteil am Haushalt 2014 nehmen die Personalkosten ein. Bis zu 80 Prozent der Jahresausgaben dürfen laut Koch für Lohn- und Gehaltskosten ausgegeben werden. "Es gibt aber einige offene Stellen", berichtet der Superintendent, sodass der Evangelische Kirchenkreis mit weniger als den 80 Prozent auskommen werde.

Die Unterstützung der Kirchengemeinden bei baulichen Maßnahmen an Kirchen, Pfarrhäusern und anderen Gebäuden sei ein weiterer Schwerpunkt der Haushaltskalkulationen für das kommende Jahr, so Koch. Rund 150 000 Euro stellt der Kirchenkreis dafür zur Verfügung. Ebenso sei die finanzielle Unterstützung von Kinder- und Jugendarbeit in den Gemeinden ein wichtiger Bestandteil des Haushalts. Insgesamt rund 60 000 Euro stünden zum Beispiel für Konfirmanden-Arbeit und Jugendrüstzeiten zur Verfügung.

Mit 18 000 Euro beteiligt sich der Kirchenkreis an den Kosten für die Krankenhaus-Seelsorge im Lausitzer Seenland-Klinikum. Weitere Kostenträger sind das Klinikum selbst und die sächsische Landeskirche. Auch bei der Kirchenmusik erhalten die Gemeinden Unterstützung für Personal- und Sachkosten vom Kirchenkreis Hoyerswerda.

"Wir sind froh, dass wir trotz des demografischen Wandels in der Region in einer guten wirtschaftlichen Lage sind", sagt Superintendent Heinrich Koch. Aber er rechne damit, dass auch der Evangelische Kirchenkreis irgendwann den Bevölkerungsrückgang zu spüren bekommen werde.