“ Diese Worte gab Festredner Klaus Haupt, Mitglied des Bundestages, am vergangenen Sonnabend den zirka 200 Mädchen und Jungen mit auf den Weg, die als erste in diesem Jahr in der Lausitzhalle die Jugendweihe erhielten. Sie kamen aus Mittelschulen in Hoyerswerda und Lohsa, aus dem Lessing-Gymnasium und dem Johanneum.
Insgesamt werden es in diesem Jahr 1250 junge Menschen aus Hoyerswerda, Kamenz und dem Umland sein, die mit dem Sächsischen Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe diese festliche Zeremonie des symbolischen Abschieds von der Kindheit vollziehen. Damit dieser Tag für die Jugendlichen und deren Gäste ein unvergessliches Erlebnis wird, hatte der Jugendweihe-Verband auch in diesem Jahr ein vielseitiges Festprogamm auf die Beine gestellt. Es wurde vom Orchester der Lausitzer Braunkohle, von Dörtes-Dance-Projekt, von den Ballettgruppen der Lausitzhalle und von Detlef Heuke (Gesang) mitgestaltet.
Am 15. und 22. Mai finden fünf weitere Jugendweihe-Veranstaltungen in Hoyerswerda und Bernsdorf statt. Festredner werden dann auch Bundestagsabgeordnete Barbara Wittig und Oberbürgermeister Horst-Dieter Brähmig sein.
Auch wenn das Erwachsen-Sein laut Festredner nicht schlagartig beginnt, so hatten sich die jungen Menschen doch seit Wochen fieberhaft auf diesen bedeutenden Tag vorbereitet. Die RUNDSCHAU fragte einige Jugendweihe-Teilnehmer, was sie von nun an erwarten, was sich in ihrem Leben ändert„ „Es ist einfach ein großer Tag, den man sicher für immer in Erinnerung behält. Vielleicht bekommen wir von den Eltern ein paar Freiheiten mehr, können abends länger ausgehen““ , denkt Claudia Rasch (14), Schülerin am Lessing-Gymnasium. Martin Polzin glaubt dagegen, dass sich gar nicht so viel verändern wird. Bianca Richter ist sich sicher: „Künftig müssen wir sicher mehr Verantwortung übernehmen und Entscheidungen selbst treffen.“ (ma)