Erstmals mit im Hoyerswerdaer Aufgebot war Sten Gunnar Zeitz, der exakt in der 22. Minute sein Comeback im Hoyerswerdaer Dress feierte und deutlich das Spiel des Gastgebers belebte. „In erster Linie wollten wir die Begegnung nutzen, um zu weiterer Spielpraxis zu finden und dabei herauszufinden, was wir schon gut können und wo es noch hapert“ , erzählt Trainer Thomas Eckleben. Auch im Tor der Hoyerswerdaer war mit Michael Schmidt ein neues Gesicht zu finden. Das Eigengewächs des LHV hat seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr erfolgreich absolviert und ist im Hoyerswerdaer Kasten eine weitere Alternative. Dies zeigte er bereits in den Anfangsminuten mit beherzten und reaktionsschnellen Paraden. So gab er der Anfangsformation mit Alexander Miehle, Darius Mogieznicki, Ringo Schäfer, Michael Szolcz und Marco Boigk den erforderlichen Rückenhalt.
Doch die Ex-Hoyerswerdaer Andreas Schütz und Christian Ruben, mittlerweile in Dresdner Diensten, ließen sich die Butter nicht vom Brot nehmen und behaupteten einen Drei-Tore-Vorsprung. Einmal mehr zeigte es sich, dass das LHV-Spiel stark auf Michael Szolcz zugeschnitten ist. Denn immer, wenn er mit dem Tempo anzog, wurde es für die Landeshauptstädter gefährlich.
Mit Christian Proft und Steve Däumel durfte zum Ende der Begegnung die junge Garde wieder ran. Doch ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt war das Hoyerswerdaer Spiel von zu vielen Einzelaktionen gekennzeichnet, weshalb der LHV die erste Niederlage in der Saisonvorbereitung quittieren musste. (gs)
Der LHV spielte mit: Schmidt, Fischer, Mogieznicki (5), Szolcz (6/2), Böhme, Schäfer (1), Boigk, Schulz (1), Miehle (3), Zeitz (5), Devantier (1), Proft, Däumel