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| 02:47 Uhr

Erschließung des Spreetaler Sees dauert weiter an

Spreetal. Der Wassersportverein "Spreetaler Ostküste" und die Gemeinde Spreetal hoffen immer noch auf eine Zwischennutzung auf dem Spreetaler See in diesem Jahr. Doch die zuständige LMBV kann eine Nutzung auf dem See noch nicht freigeben. ang1

Noch nicht. Denn Uferbereiche müssen noch stabilisiert und gesichert werden.

Noch befindet sich der künftige etwa 314 Hektar große Spreetaler See in den Händen der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH (LMBV). Die LMBV ist derweil noch mit der äußeren Erschließung des Sees beschäftigt. Der See liegt dementsprechend im behördlich angeordneten Sperrbereich. Laut Spreetals Bürgermeister Manfred Heine soll die äußere Erschließung bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, so dass im Anschluss die Gemeinde die innere Erschließung beginnen könnte.

In Bezug auf eine voraussichtliche Nutzung des Sees ab dem Jahr 2016 hofft die Gemeinde sowie der Wassersportverein "Spreetaler Ostküste" auf eine Zwischennutzung des Sees im August 2015 für ein Eventwochenende. Doch Geotechniker der LMBV können den Spreetaler See auch im Jahr 2015 noch nicht für Zwischennutzungen freigeben. Der Wasserstand betrage 106 Meter, das sei noch ein Meter unter der Zielhöhe. Dadurch seien sanierte Uferbereiche noch nicht gesichert überstaut. Zum anderen sind Überhöhen im Südbereich des Gewässers noch nicht beseitigt, die bei bei einer Rutschung das gegenüberliegende Ufer gefährden würden.