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| 18:08 Uhr

Zoo-Sensation in Hoyerswerda
Erneut Nachzucht bei Rautenkrokodilen – vier Männchen

Vier junge Rautenkrokodile wie dieses hier aus dem Jahr 2013 sind jetzt im Hoyerswerdaer Zoo geschlüpft.
Vier junge Rautenkrokodile wie dieses hier aus dem Jahr 2013 sind jetzt im Hoyerswerdaer Zoo geschlüpft. FOTO: Zoo Hoyerswerda
Hoyerswerda. Vier Männchen der stark gefährdeten Rautenkrokodile sind im Zoo Hoyerswerda geschlüpft. Damit setzt er seine erfolgreiche Zucht fort. Und die vier haben auch schon Spitznamen.

Dem Zoo Hoyerswerda ist erneut ein Zuchterfolg bei den stark gefährdeten kubanischen Rautenkrokodilen gelungen. Erstmals waren die sogenannten Kuba-Krokodile im Sommer 2013 hier geschlüpft.

Wie der Zoo am Dienstag mitteilte, kam der aktuelle Nachwuchs Ende Juni auf die Welt. Die vier Männchen haben von den Tierpflegern bereits Spitznamen erhalten: Two Point trägt zwei markante Punkte am Hals, Poco Sol schlüpfte als Erstes. Shorty hat einen kurzen Schwanz und das vierte Krokodil heißt Der Andere. Über die richtigen Namen dürfen die Besucher bei einer Namenswahl entscheiden.

Mit der Kroko-Nachzucht kam der Zoo Hoyerswerda vor fünf Jahren bundesweit in die Schlagzeilen. Denn erstmals war es einem deutschen Zoo gelungen, die extrem seltenen Rautenkrokodile zu züchten. Eines der Tiere nannten die Pfleger Fidel. Da das zu sehr an den früheren kubanischen Staatschef Fidel Castro erinnerte, wurde aus Fidel schließlich Fidelio.

Die Eltern Jaco und Primos leben seit 1986 im Tropenhaus des Hoyerswerdaer Zoos. Der Vater ist mit knapp drei Metern das längste Kubakrokodil in Europa.

Die Zahl der in freier Wildbahn lebenden Rauten­krokodile wird auf etwa 4000 Exemplare beziffert. Sie leben in zwei Sumpfgebieten in Kuba.

(dpa/dh)