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| 15:51 Uhr

Vernissage
Erinnerung an Ernst Janetzky

Hoyerswerda. Am 6. Februar 1958 verstarb im Kreiskrankenhaus Hoyerswerda der Künstler Ernst Janetzky. Jetzt widmet ihm die Gesellschaft für Heimatkunde - Museumsverein eine Ausstellung.

Zum 60. Todestag von Ernst Janetzky erinnert die Gesellschaft für Heimatkunde - Museumsverein gemeinsam mit dem Stadtmuseum Hoyerswerda in einer neuen Sonderausstellung an das Schaffen dieses vielseitigen Künstlers. Der Kunstmaler Ernst Janetzky war ein großer, schlanker Mann, der stets im Anzug ging und auf Fotos den Eindruck eines Gentlemans und Geisteswissenschaftlers erweckte.

Geboren wurde Janetzky am 7. Juni 1879 in Küstrin. Dort besuchte er die Schule und malte von früher Jugend an, sodass bereits in dieser Zeit erste Ausstellungen mit seinen Werken stattfanden. Später war Janetzky als Eisenbahner oft unterwegs und fand so vielfältige Motive für sein künstlerisches Schaffen. Seine Fähigkeiten vervollkommnete er während jährlicher Aufenthalte in Paris, wo er bei einem Professor an der Kunstakademie studierte. Von Beruf Betriebsingenieur bei der Reichsbahn (später Reichsbahnamtmann) kam er 1926 versetzungsbedingt von Berlin nach Hoyerswerda und lebte hier bis zu seinem Tode. Er starb am 6. Februar 1958 im Kreiskrankenhaus Hoyerswerda.

Die Ausstellung ist bis zum 30. August zu sehen.

Ausstellungseröffnung „Ins Schloss geholt – Werke des Hoyerswerdaer Künstlers Ernst Janetzky“
Sonntag, 29. April, 15 Uhr
Schloss & Stadtmuseum Hoyerswerda
Freier Eintritt zur Vernissage