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| 14:54 Uhr

Kita
Energieversorger sponsertKita-Essen in Spreetal

Burgneudorf. Enercity stellt jährlich 10 000 Euro bereit. Mit einem Ausbau des Windparks soll das nichts zu tun haben. Von Anja Guhlan

Der Geschäftsführer der Enercity Erneuerbare GmbH Ralf Heinen hat den langen Weg aus dem ostfriesischem Leer auf sich genommen, um in Burgneudorf mit der Gemeinde Spreetal einen Sponsoring-Vertrag zu unterzeichnen. So will das Unternehmen künftig jährlich 10 000 Euro für die Essens- und Trinkversorgung der drei Kitas in der Gemeinde bereitstellen. Und das für die nächsten fünf Jahre.

Durch das Sponsoring ist es der Gemeinde Spreetal möglich, das Essen der Kindergartenkinder in Burghammer, Spreewitz sowie Neustadt/Spree pro Portion um 0,55 Euro zu subventionieren. Die Eltern müssten pro Tag demnach für das Mittagessen lediglich noch 1,75 Euro statt 2,30 Euro pro Portion aufwenden.

Zuvor hatte der Windkraftproduzent Ventotec einen Sponsoring-Vertrag mit der Gemeinde. Ralf Heinen hatte damals den Geschäftsführerposten bei Ventotec  mit inne. Nach dem Erwerb des Windkraftproduzenten Ventotec durch die Stadtwerke Hannover und der Gründung von Enercity wollte deren neuer Geschäftsführer das Sponsoring  für die Gemeinde Spreetal unbedingt aufrecht erhalten. „Ich finde es immer noch eine gute Sache, die Essens- und Trinkversorgung für Kinder zu unterstützen. Ich hoffe auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit“, so Heinen. Spreetals ehrenamtlicher Bürgermeister Manfred Heine (parteilos) ist sichtlich ergriffen. „Ich kann Ihnen und dem Unternehmen nur ein Riesenkompliment aussprechen und uns eine ebenso gute Zusammenarbeit wünschen.“

Auch die Spreetaler Gemeinderäte bedankten sich für das Sponsoring. Sie stimmten mehrheitlich dem Sponsoring-Vertrag zu.    Laut diesem  darf das Unternehmen nun  im Gegenzug Werbezeichen mit Logo in den entsprechenden Kita-Einrichtungen anbringen. Bedenken, dass das Unternehmen durch das Sponsoring jetzt den bestehenden Windpark mit  seinen Anlagen im Bereich Zerre auf der Aschedeponie repowern – also ausbauen – könnte, entkräftete der Geschäftsführer Ralf Heinen gleich. „Wir haben dieses Vorgehen tatsächlich prüfen lassen. Jedoch ist das Repowering an dieser Stelle nicht machbar“, erklärt Heinen. In seinen Augen wird daher für die Flächen von Enercity erst einmal alles beim jetzigen Zustand  der Anlagen bleiben. Ralf Heinen kündigt zudem an, im nächsten Schritt über ein weiteres Sponsoring für die Schulspeisung der ortsansässigen  Grundschule nachzudenken