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Empfehlungen hatten oberste Priorität

Thomas Delling.
Thomas Delling. FOTO: Schauff
Hoyerswerda. Bürgermeister Thomas Delling (SPD), Vorsitzender des Lausitzhalle-Aufsichtsrats, verteidigt das Vertragsverhältnis von Aufsichtsrats-Mitglied und Stadtrat Gundolf Irmischer (Die Linke) mit dem Unternehmen (die RUNDSCHAU berichtete). Die Empfehlungen des Wirtschaftsprüfers Olaf Donat für die Lausitzhalle hätten oberste Priorität gehabt, schnelles Handeln sei notwendig gewesen, so Delling. dsf

Der Aufsichtsrat habe vor der Entscheidung gestanden, Donat selbst mit der Umsetzung seiner Empfehlungen zu verpflichten. Das aber wäre mit "enormen Kosten" verbunden gewesen. Daher habe man das Angebot des Aufsichtsratsmitglieds und Ökonoms Irmischer angenommen, Ordnung in das Unternehmen zu bringen. Man habe einen Anwalt konsultiert, um das Vertragsverhältnis Irmischers mit der Lausitzhalle eindeutig zu regeln, so Delling. Einem Aufsichtsratsmitglied ist es ausdrücklich untersagt, der Geschäftsführung des zu beaufsichtigenden Unternehmens Weisungen zu erteilen. Das, so Irmischer, habe er auch nie getan.