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| 18:00 Uhr

Elsterheide
Elsterheide gibt grünes Licht für neue Pläne am See

An der Südostböschung des Geierswalder Sees will ein Bernsdorfer Investor eine Fläche kaufen – ganz nahe an der Schiffsanlegestelle.
An der Südostböschung des Geierswalder Sees will ein Bernsdorfer Investor eine Fläche kaufen – ganz nahe an der Schiffsanlegestelle. FOTO: Catrin Würz / LR
Elsterheide. Ein Investor aus Bernsdorf will am Geierswalder See eine Fläche für Ferienwohnungen und Gastronomie erwerben. Von Catrin Würz

Für eine Fläche am Südostufer des Geierswalder Sees gibt es neue Pläne. Demnach möchte ein Investor aus Bernsdorf in einem Bereich in Strandnähe und direkt am Seerundweg gelegen zwei Gebäude errichten. Darin sollen ein Restaurant mit Café, kleinere Geschäfte und ein Imbiss mit Brötchenservice im Erdgeschoss sowie Ferienwohnungen und Büroflächen im Obergeschoss geschaffen werden. Die gut 2600 Quadratmeter große Fläche befindet sich innerhalb des kommunalen Bebauungsplangebietes „Servicegelände am Geierswalder See“. „Es handelt sich um einen Bereich, der mit Blick auf den See rechts vom offiziellen Zugang zum Strand liegt und auf dem jetzt noch Bäume stehen“, erklärt Matthias Müller vom Bauamt der Kommune.

Die Gemeinde Elsterheide als Flächenbesitzer steht dem Vorhaben des potenziellen Bauherren aus Bernsdorf sehr aufgeschlossen gegenüber. Der Unternehmer ist am See auch längst kein Unbekannter mehr. Schon vor einiger Zeit hat er auf einem Grundstück in Geierswalde Ferienwohnungen ausgebaut, die er betreibt. „Wir haben den Eindruck, dass es sich auch bei dem neuen Projekt um ein seriöses Vorhaben handelt und dass der Investor strukturiert an diese Pläne herangeht“, so begründete Elsterheide-Bürgermeister Dietmar Koark (CDU) den auf der jüngsten Gemeinderatssitzung einstimmig gefassten Optionsbeschluss zum Verkauf des Ufergrundstückes. „Damit wollen wir dem Unternehmer Sicherheit für seine Planungen geben“, so Koark.

Der Verkauf selbst soll jedoch erst ab Mitte des kommenden Jahres über die Bühne gehen. Die Gemeinde Elsterheide kann dann immerhin mit gut 121 000 Euro Einnahmen rechnen. Das zum Verkauf vorgesehene Areal schließt sowohl die rund 1300 Quadratmeter Baufläche und 600 Quadratmeter als geplante Grünfläche sowie auch die Böschungsfläche zum See hin ein. Für letztere verpflichtet sich der Bauherr zu einer artenschutzrechtlichen Böschungsbegrünung mit Bäumen und Sträuchern auf eigene Kosten.

Mit der weiteren Erschließung des Bebauungsplangebietes „Servicegelände“ will die Gemeinde Elsterheide voraussichtlich ab 2020/21 weiter fortfahren. Bauamtschef Matthias Müller: „Beim Straßen- und Wegebau wollen wir erst mal größere Bauarbeiten vorbeigehen lassen, bevor wir die Wege befestigen.“