ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:50 Uhr

Eisenbahner scheitern an sich selbst

Kevin Holweg und Axel Jarosch (v.l.) zählten zu den besseren Lok-Keglern. Im Abstiegskampf könnten sie eine wichtige Rolle spielen.
Kevin Holweg und Axel Jarosch (v.l.) zählten zu den besseren Lok-Keglern. Im Abstiegskampf könnten sie eine wichtige Rolle spielen. FOTO: jkn1
Landesliga, Männer. Lok Hoyerswerda unterlag nach einer wieder schwächeren Vorstellung im direkten Abstiegsduell überraschend auf heimischer Bahn dem Sextett von Motor Mickten Dresden mit 5167 zu 5297 Kegeln. Dabei war die gewählte Strategie von Teamchef Lutz Haarig nachzuvollziehen. Jochen Kassmann/jkn1

Axel Jarosch und Kevin Holweg erarbeiteten sich auf der ersten Bahn leichte Vorteile. Doch mit zunehmender Zeit fanden die Gäste Anschluss. Letztlich gingen die jungen Dresdner durch Michael Ziegerts Tagesbestleistung von 907 und den 873 Kegeln von Stefan Hey in Führung. "Beim Abräumen lasse ich mich derzeit durch Fehlwürfe zu schnell aus dem Rhythmus bringen", zeigte sich Kevin Holweg unzufrieden. "Hier war heute mehr drin." Das sagte auch Axel Jarosch zu seinem Bestwert von 901 Kegeln.

Auch im Mittelpart konnte die Lok das Zepter nicht an sich reißen. Das baute die Gäste auf. Der folgende Rückstand brachte eine Wende im Schlusspart in weite Ferne. Zu groß waren auch da die Niedergeschlagenheit und der Schock.