Nach Auskunft von Geschäftsführer Rainer Warkus würden zwei Drittel seiner Beschäftigten vom Mindestlohn profitieren. Durch die Preisanpassung wolle das Lausitzbad die damit verbundene Steigerung der Lohn- und Lohnnebenkosten kompensieren.

Im Schnitt steigen die Eintrittspreise um etwa zehn Prozent, wie Rainer Warkus sagt. So zahlen Badegäste beispielsweise für eine Drei-Stunden-Karte nicht mehr neun sondern zehn Euro. Eine Familien-Tageskarte für zwei Erwachsene und zwei Kinder kostet nach neuem Tarif drei Euro mehr, also 27 Euro. Erwachsene müssen für eine 1,5-Stunden-Karte nicht mehr mit sieben, sondern acht Euro rechnen. Ausgenommen von der Preisanpassung sei ausschließlich der Sporttarif. Hier zahlen Erwachsen für eine Stunde weiterhin 2,70 Euro.

Im August dieses Jahres gab es die letzte Preisanpassung im Lausitzbad. Begründet wurde die Anhebung durch die gestiegenen Unterhaltungskosten wie Strom, Wasser, Abwasser und die Preise für Chemikalien. Außerdem seien zahlreiche Investitionen wie die Neugestaltung der Außenanlagen mit Wasserspielplatz für 266 000 Euro und der Einbau einer 60 Meter langen Rutsche getätigt worden. Um mehr Erlöse zu erzielen, wurden die Preise im August um etwa fünf Prozent angehoben. Das Lausitzbad hat am 1. Januar von 13 bis 20.30 Uhr geöffnet. sob