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Einsätze der Feuerwehren in Lauta leicht gestiegen

Lauta. Gemeindewehrleiter Martin Urbanski zieht Bilanz und blickt auf 2017. 81 aktive Kameraden waren im Jahr 2016 insgesamt 1087 Stunden im Einsatz. ang1

Die Zahl der Einsätze der vier Ortsfeuerwehren in Lauta sind im Vergleich zu den Vorjahren leicht angestiegen. Insgesamt rückten die Wehren im Jahr 2016 genau 81 Mal aus. In den Vorjahren lag die Zahl der Einsätze im Schnitt noch bei 70.

Martin Urbanski hat in diesem Jahr das Amt des Gemeindewehrleiters angetreten. Er berichtet, dass sich unter den vielen Einsätzen des Jahres 2016 hauptsächlich technische Hilfeleistungen wie etwa die Beseitigung von Ölspuren, Türöffnungen oder das Auspumpen von Abwasser aus Kellern befinden.

Im vergangenen Jahr rückten die Kameraden der Wehren lediglich 18 Mal zu Bränden aus, 13 Mal zogen Fehlalarme die Kameraden hinaus und neun Mal wurden die Kameraden zu Verkehrsunfällen gerufen.

Vier freiwillige Wehren sind in der Stadt Lauta einsatzbereit. "Die vier Wehren sind notwendig, weil sonst der Ausrückeplan, der eine Ausrückzeit von neun Minuten vorgibt, auf der großen Flächengemeinde nicht möglich wäre", erklärt Martin Urbanski.

So waren die 81 aktiven Kameraden im Jahr 2016 insgesamt 1087 Stunden im Einsatz. Hinzu kommen noch die 52 Ausbildungsstunden, die jede Wehr nachweisen muss, sowie die vielen zusätzlich freiwilligen Stunden bei Ortsaktivitäten wie dem Weihnachtsbaumbrennen oder dem Hexenfeuer.

Über eine Überalterung der Feuerwehr oder Probleme beim Nachwuchs macht sich der Gemeindewehrleiter derzeit keine großen Sorgen. "Unsere Wehren sind altersmäßig gut aufgestellt. Erst im vergangenen Jahr gab es in allen Ortswehren eine Verjüngung der Wehrleitungen", freut sich Martin Urbanski, der der jüngeren Generation vertraut, sie die Arbeit machen lassen will und nur im äußersten Notfall einschreiten möchte. "Und auch in der Jugendfeuerwehr sind wir derzeit gut aufgestellt", meint Urbanski. 30 Jugendliche, darunter auch sechs Mädchen, haben sich den Ortswehren in Lauta-Stadt und Laubusch angeschlossen.

Im Bereich der Tageseinsatzbereitschaft der Kameraden macht sich der Gemeindewehrleiter hingegen noch Sorgen. "Da sieht es nicht ganz so gut aus. Obwohl wir froh sein können, dass wir so viele Schichtarbeiter bei uns in den Wehren haben", sagt Martin Urbanski. In diesem Punkt heißt es verstärkt, sowohl zwischen den Ortswehren als auch mit Wehren aus dem Umland zusammenzuarbeiten.

Für das laufende Einsatzjahr freut sich der Gemeindewehrleiter mit den Mitgliedern der Ortsfeuerwehr Lauta-Dorf auf das neue Einsatzfahrzeug, das voraussichtlich im Mai in Betrieb gesetzt werden soll. Des Weiteren heißt es, in diesem Jahr den Brandschutzbedarfsplan, der alle fünf Jahre überarbeitet werden sollte, weiter fortzuschreiben.