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| 02:40 Uhr

Eine Kulturkirche für Lauta

Sind zufrieden mit den Ergebnissen des Workshops: Peter Kaper, Pfarrer Norbert Krüger, Bürgermeister Frank Lehmann und Workshopleiter Matthias Ludwig (v.l.n.r.).
Sind zufrieden mit den Ergebnissen des Workshops: Peter Kaper, Pfarrer Norbert Krüger, Bürgermeister Frank Lehmann und Workshopleiter Matthias Ludwig (v.l.n.r.). FOTO: ang1
Lauta. In einem zweitägigen Workshop ist am Freitag und Samstag die künftige Nutzung der Stadtkirche Lauta erörtert worden. Das Gotteshaus soll künftig mehr belebt werden – als Kulturkirche für die Region. Anja Guhlan / ang1

Rund 60 Workshop-Teilnehmer machten sich noch am Freitagnachmittag Gedanken zur künftigen Nutzung der Kirche Lauta-Stadt. Am Samstag wurden die Gedanken konkretisiert und gebündelt. Die einhellige Meinung: "Es soll in jedem Fall eine offene Kirche für alle sein".

Es kristallisierte sich in den Gesprächen heraus, dass in Lauta der Bedarf nach mehr Kultur da ist. Dieser Bedarf soll aufgegriffen werden und die Kirche Lauta-Stadt in eine Kultur- oder Eventkirche verwandelt werden, in der regelmäßig kulturelle Veranstaltungen stattfinden. So das Fazit der Workshopteilnehmer, die sich in dem Gebäude Konzerte von Chören oder Musikschulen, Themen- oder Länderabende, Lesungen, Kinotage oder Infoabende vorstellen können. "Recht schnell sollen nun kurzfristige Angebote geschaffen werden", kommentiert Peter Kasper, der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates.

Um dies alles planen, organisieren und finanzieren zu können, soll ein Förderverein gegründet werden. "Der Förderverein wäre wichtig, um den Gemeindekirchenrat zu entlasten und zu unterstützen, der sich in erster Linie um die kirchlichen Angelegenheiten kümmern sollte", erklärt Peter Kasper weiterhin.

Zudem soll im Internet recht schnell ein Blog entstehen, der als Kommunikationsplattform die Ideen und Gedanken der Workshopteilnehmer weiter bündeln und aufgreifen soll.

Peter Kasper ist mehr als zufrieden mit dem zweitägigen Workshop. "Ich finde es sehr beeindruckend, wie viele Bürger und vor allem auch wie viele Experten aus ganz Deutschland ihre Hilfe bei der Konzeptsuche angeboten haben", so Kasper. Die Ergebnisse tragen laut seiner Ansicht eine hohe Qualität.

Nun heißt es: loslegen und die Vorschläge in die Tat umsetzen. "Ich denke mit allen Ideen, die bei dem Workshop genannt wurden, haben wir die nächsten zehn Jahre viel zu tun", schmunzelt Kasper.

Auch Bürgermeister Frank Lehmann (parteilos), der an dem Workshop als Oberhaupt der Stadt, aber auch als Gemeindekirchenmitglied teilnahm, ist begeistert vom Workshop: "Die zwei Tage haben Mut und Hoffnung gemacht."

Im Sommer wollen die Teilnehmer einen dritten Workshop ins Leben rufen. Dann sollen bereits erste Ergebnisse umgesetzt worden sein und nochmal einige Ideen und Umsetzungen überprüft werden. "Ich hoffe, dass der dritte Workshop dann direkt in der Kirche stattfinden kann", so Kasper abschließend.

ev-stadtkirche-lauta .

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