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| 21:27 Uhr

Eine Herzenssache: Max Häfner ist der neue sportliche Leiter bei 1919

Max Häfner bleibt dem HSV als sportlicher Leiter treu.
Max Häfner bleibt dem HSV als sportlicher Leiter treu. FOTO: wml1
Hoyerswerda. Er ist jung, intelligent, hat beste Kenntnisse von Fußball und vor allen Dingen vorbildliche teamfähige Charaktereigenschaften. Das alles und der Respekt seiner Vereinskameraden haben der erst 24-jährigen Max Häfner die Position des sportlichen Leiters beim HSV beschert. Werner Müller/wml1

Der langjährige 1919-Fußballer will dem Verein in seinem neuen Amt etwas zurückgeben.

Mehrere Verletzungen, besonders eine Verletzung der rechten Schulter, zwangen den Ingenieur zur Beendigung seiner aktiven Laufbahn. Er kann zwar nicht mehr aktiv selbst gegen den Ball treten, "aber ich will sportlich und organisatorisch meinem Verein helfen", erklärt Häfner.

Schon seit 20 Jahren kennt der junge Mann den Hoyerswerdaer Sportplatz. Sein erster Trainer war Opa Klaus (Klaus Luchscheider). Während seiner kompletten Kindheit und Jugend blieb er in allen Altersklassen dem Verein treu. Unter Mario Tröster feierte der Hoyerswerdaer in der A-Jugend die größten Erfolge. Seit 2008 spielte er erfolgreich in der Männermannschaft in der Bezirksliga mit. Doch nach mehreren Verletzungen war im Oktober 2013 Schluss mit seiner Karriere.

Das heißt für den jungen Ingenieur nicht, dass er nicht auch anderes helfen kann. "Ich will dem Verein etwas zurückgeben von dem, was ich in den letzten 20 Jahren empfangen habe", sagt Max Häfner. "In dieser Zeit sind Freundschaften entstanden, die bis heute existieren. Sie möchte ich nicht mehr missen." Aus diesem Grund habe er die Vereinsführung angesprochen, um als sportlicher Leiter organisatorische Aufgaben zu übernehmen und um zu helfen, damit sich wieder sportliche Erfolge einstellen.

Denn Fakt ist, der HSV macht gerade schwere Zeiten durch. Das ist nicht von der Hand zu weisen. Mindestens einen Ansatz, wie sich das ändern soll, hat der 24-Jährige schon. "Ich will vor allem dafür sorgen, dass eine noch bessere Abstimmung zwischen dem Nachwuchs und den Männern stattfindet. Denn alle brauchen sich und sind aufeinander angewiesen. Die Männer brauchen jetzt die Unterstützung der A-Junioren, um den Klassenerhalt zu schaffen. Dafür lohnt es sich zu kämpfen."