Mit der Lausitzer und mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) hat zudem der verantwortliche Bergbausanierer eine fachliche und personelle Begleitung zugesichert. „Auch wenn dann schon Urlaubszeit ist: Wir werden mit allen verfügbaren Geländefahrzeugen vor Ort sein, um den Besuchern Touren durch die Bergbaufolgelandschaft anbieten zu können“ , verriet gestern Ostsachsen-Sanierungsbereichsleiter Manfred Kolba.
Angeboten werden geführte Radtouren durch das Seenland zum Festgelände in Burg, abenteuerliche Quad- und Off-Road-Safaris in die bizarre Bergbaufolgelandschaft, Skate-Korsos auf den neuen Seerundwegen, Ausritte auf Pferd und Pony, Rundflüge mit Hubschraubern sowie diverse Wassersportaktivitäten. Um möglichst viele Leute in seine Gemeinde zu locken, hat das Organisationsteam um Spreetal-Bürgermeister Manfred Heine regionale Verkehrsunternehmen für eine Zusammenarbeit gewinnen können. So wird es einen Buspendelverkehr zwischen Burg, Spreetal, Terra Nova, Hoyerswerda und Spremberg geben. „Die Fahrten sind kostenlos“ , so der Spreetaler Gemeindechef.
Die Besuchertage sind in diesem Jahr zudem verbunden mit einigen Jubiläen, die ebenfalls Grund zum Feiern bieten: 650 Jahre Burg, 100 Jahre Spreetal und zehn Jahre Gemeinde Spreetal. Am Freitag, 30. Juni, findet im Bergbaumuseum Knappenrode eine Fachtagung unter dem Motto „Unternehmen Lausitzer Seenland“ statt. Auf eine Attraktion müssen die Besucher allerdings verzichten: Die geplante Speedboot-Vorführung auf dem Spreetaler See muss ausfallen. „Wegen der Böschungsgestaltung und des vorhandenen Wellenschlages wäre dies zum jetzigen Zeitpunkt noch zu gefährlich geworden“ , verrät Manfred Heine. (sh)