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| 17:10 Uhr

Jubiläum
Einblicke hinter die Türen der Klinik gewährt

Mitarbeiter der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, hinten der leitende Oberarzt Robert Grun und der Pflegebereichsleiter Sebastian Richter erwarten interessierte Gäste.
Mitarbeiter der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, hinten der leitende Oberarzt Robert Grun und der Pflegebereichsleiter Sebastian Richter erwarten interessierte Gäste. FOTO: Katrin Demczenko
Hoyerwerda. Zum Ende der Jubiläumswoche „120 Jahre Lausitzer Seenland Klinikum Hoyerswerda“ gab es Wissenswertes für Besucher. Von Katrin Demczenko

Viele Menschen aus der Stadt, der Region und sogar aus dem Erzgebirge haben sich am Samstag das Lausitzer Seenland Klinikum (LSK) genauer angesehen. Immerhin 120 Jahre hat das Haus inzwischen auf dem Buckel. Geöffnet sind zum Jubiläum alle Türen des Krankenhauses, um den Mitarbeitern über die Schulter zu schauen.

Die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin hatte zum Biepsiel für die Besucher im Erdgeschoss einen Intensivpflegeplatz aufgebaut, wie er auch auf der Station zur Verfügung steht. Robert Grun ist dort leitender Oberarzt und erklärt, dass am Bett die Sauerstoffsättigung des Blutes, der Blutdruck, die Herzfrequenz und Körpertemperatur des Kranken lückenlos gemessen und am Monitor anzeigt werden. Patienten werden hier auf eine der 24 Intensivpflegeplätze verlegt, wenn sie besonders überwacht werden müssen.

Interessiert hört Barbara Ziesche dem jungen Mann zu, denn sie hatte in den 1960er Jahren im Krankenhaus Marienberg ihre Schwesternausbildung absolviert. „Damals gab es wenig Technik und keine Intensivstation“, erzählte die Seniorin. 

1975 hat das Kreiskrankenhaus Hoyerswerda seine erste Intensivstation eröffnet, informierte die Pflegedirektorin des Hauses Birgit Wolthusen die Anwesenden und zeigt die Kopie des RUNDSCHAU-Beitrages von damals.

Die Hoyerswerdaer Besucherin des Tages der offenen Tür Anngret Hauptmann sagte vor der beginnenden Führung in der Pathologie, sie findet es spannend, das LSK einmal auf diese Weise kennen zu lernen. Immerhin sei es nicht selbstverständlich, hinter die Türen eines so großen Klinikums zu sehen.

Etwa, wie bei akutem Nierenversagen die Hämodialyse – besser bekannt als Blutwäsche – zum Einsatz kommt  wissen nur die Wenigsten. Dem Gesundheits- und Krankenpfleger Erich Lalkov jedenfalls haben gleich mehrere Interessenten genau zugehört. Von vielen war zu hören, dass sie den Einblick in die Klinik gern genutzt haben, um sich zu informieren. Das, so die LSK-Leitung, habe man erreichen wollen.