Das Gelände war erst vor wenigen Wochen von der Hoyerswerdaer Wohnungsbaugesellschaft (WH) erworben worden. Diese wiederum hat das Gelände per Nutzungsvertrag an die Stadt übertragen.
„Wir hatten nicht gleich eine Lösung in der Schublade“ , gibt Sportbürgermeister Thomas Delling zu. Doch dank des Engagements des städtischen Unternehmens sei es zu der jetzigen Regelung gekommen, von der alle Seiten profitieren würden.
1919-Chef Maik Tank bedankte sich dafür, „dass wir jetzt gleichberechtigt zu den anderen Sportvereinen in der Stadt behandelt werden.“ So habe der Verein in der Vergangenheit die Betriebskosten für die Sportstätte komplett alleine tragen müssen. Jetzt sei es möglich, Zuschüsse zu beantragen. Schließlich werde am Adler attraktiver Fußball geboten. „Wir hoffen, dass wir jetzt erst einmal 25 Jahre Ruhe haben“ , so Tank weiter. Weil die Eigentumsverhältnisse jetzt geklärt seien, könne zudem über Investitionen auf dem Adler-Areal nachgedacht werden.
Der Insolvenzverwalter über das Vermögen der Lausitzer Bauunternehmen GmbH, der auch die Adler-Sportstätte gehörte, hatte im Februar dem Verein den Pachtvertrag vom September 1993 gekündigt. Verein, Stadt und später dann auch die Hoyerswerdaer Wohnungsgesellschaft hatten sich daraufhin um den Kauf des Areals bemüht. (sh)