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Ein Spiel mit einigen Turbulenzen

Nachdem das Aufeinandertreffen des SG Nebelschütz und des SV Laubusch nun schon zum zweiten Mal verschoben werden musste, da das Winterwetter den Zeitplan ein wenig durcheinander brachte, sah man am Samstag endlich der Partie entgegen.

Doch auch hier war mit Planung einiges schief gegangen: Mit knapp 40 Minuten Verspätung musste das Spiel angepfiffen werden, doch nicht etwa durch das geplante Schiedsrichterkollektiv (dies war nämlich komplett nicht angereist), sondern durch den Nebelschützer Sportfreund Daniel Rietschel, der sich und mit einem Ortsansässigen und einem Laubuscher (Peter Wittek) an den Linien, dafür entschied, das Spiel zu leiten, damit ein erneutes Verschieben verhindert werden kann.
Diese Turbulenzen waren auch im Spiel erkennbar, wobei der Gastgeber in dieser temporeichen Partie eine Nasenlänge vorn lag. Spürbar zeigte dies S. Gräfe, der in der 15. Spielminute eine Flanke ins Tor köpfte. Nebelschütz setzte sich weiter energisch durch, erhöhte nach einem Sololauf von R. Lehnart auf 2:0.
Laubusch hingegen tat sich schwer, eigene Konter aufzubauen und konnte auch mit Distanzschüssen nicht punkten. Großes Pech hatte St. Donath, der nach einem Eckball nur ans Aluminium köpfte. Glück hingegen hatte M. Lukasch, der im darauf folgenden Angriff sich vor seine Gegner schieben und zum 3:0 verwandeln konnte (32.).
Kurz nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit setzte Nebelschütz das i-Tüpfelchen: S. Gräfe bekam das Leder direkt auf die Füße geflankt und traf zum 4:0 ins Laubuscher Netz.
Die 15 Minuten Pause taten den Laubuscher wohl gut, sie steigerten sich in ihrer Fußballarbeit. Treffer erzielten sie dennoch nicht. Die Ursache, warum der zwischenzeitlich mal erreichte fünfte Tabellenplatz verspielt worden ist, scheint nur theoretisch erfasst worden sein. Die praktische Lösung dafür sollte nicht nur zum letzten Spiel dieser Saison gegen die Hoyerswerdaer SV Einheit angewandt werden, sondern auch in der nächsten Saison konsequent durchgesetzt werden. (mb)
Laubusch mit: Brylak, H.-J. Schitthelm (ab 67. Rißmann), Günter, R. Hahn, Chr. Schitthelm, L. Frömmel (ab 58. Kosytorz), Donath, Pohl, Mucke (62. Sudakow), Schneider, Sulk