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Baby der Woche
Ein kleines Wunder für Familie Effenberg

Mareen Noack und Thomas Effenberg aus Kleinkoschen wurden mit Sohn Kurt Effenberg zum ersten Mal Eltern.
Mareen Noack und Thomas Effenberg aus Kleinkoschen wurden mit Sohn Kurt Effenberg zum ersten Mal Eltern. FOTO: Arlt Martina
Kleinkoschen/Tätzschwitz. Baby Kurt durchbricht die Mädchen-Tradition. Sein Vater hatte eine lustige Begebenheit mit einer Hebamme in Hoyerswerda. Von Martina Arlt

Mit zwei Tagen Verspätung ist er nun da, der kleine Kurt. Er erblickte am 8. Januar um 1.05 Uhr mit einem Gewicht von 3020 Gramm und einer Größe von 49 Zentimetern im Seenland Klinikum Hoyerswerda das Licht der Welt. Er ist bereits das 18. Kind, das in diesem Jahr in dem Klinikum geboren wurde

Bevor der neue Erdenbürger zur Welt kam, fuhren Mareen Noack und Thomas Effenberg aus dem Krankenhaus noch einmal nach Hause. Die beiden tranken gemütlich Kaffee, gingen spazieren und schauten sich Biathlon an. Doch dann kam wohl die Zeit, um sich auf den Weg in das Klinikum zu machen.

„Für die Familie Effenberg ist es schon ein kleines Wunder, dass es ein Junge ist. Denn bei ihr werden sonst nur Mädchen geboren“, sagt Mareen Noack. sie ist sich sicher: „Irgendwann wird es bei uns schon noch ein Geschwisterchen geben.“

„Bei den Vornamen waren wir für Mädchen und Junge vorbereitet“, erzählt Thomas Effenberg, der ein echter Tätzschwitzer ist. „Kurt finden wir schon lustig. Es sollte kein skurriler und abstrakter Name sein. Er sollte einfach, kurz und bündig sein. Das haben wir mit Kurt wohl hinbekommen.

Thomas Effenberg ließ sich gleich ins Familienzimmer mit einquartieren, um helfend zur Seite zu stehen. Nun warteten Familie, Arbeitskollegen und die netten Nachbarn, dass Mareen Noack mit ihrem Nachwuchs endlich Zuhause eingetroffen ist. Rückt das Frühjahr näher, dann soll es bei der Familie in Kleinkoschen einen kleinen Umtrunk in Form einer Pullerparty im Garten geben. Ganz in Familie wurde bereits mit Sekt auf den kleinen Kurt angestoßen.

„Ich bin auch hier in Hoyerswerda geboren“, sagt Thomas Effenberg. „Das Lustige war, dass mich hier eine Hebamme erkannte und sagte, dass sie mich damals auch schon gewickelt hat. Es gibt schon manchmal komische Zufälle.“

Doch das neue Zuhause der Familie ist seit 2014 in Kleinkoschen. Von dort stammt Mareen Noack. Wird Hofhund Lena, eine Schweizer Sennenhündin, mitgezählt, dann wohnt die große Familie nun in einem Fünf-Generationenhaus. Das Gästezimmer wurde in ein Kinderzimmer umfunktioniert und die Wände wurden mit Tiermotiven gestaltet. Viele Babysachen bekamen die Eltern bereits geschenkt. Gefreut haben sie sich auch über die kleinen vom Krankenhaus geschenkten Stricksachen. Das Mützchen, die Söckchen und die Handschuhe sollen als Erinnerung einen besonderen Platz bekommen.

Zwischen Mareen Noack (31, Medizinisch-Technische Radiologieassistentin) und Thomas Effenberg (32, Bauingenieur) funkte es am 8. 8 .2003 bei einer Geburtstagsfeier in Tätzschwitz. Über ihren kleinen Kurt freuen sich auch sehr die Großeltern Kerstin und Hartmut Noack sowie Uroma Marie Throne in Kleinkoschen. Ebenso erreichte die freudige Nachricht Oma Gabriele Effenberg, die in Lutherstadt Wittenberg Zuhause ist.

Thomas Effenberg ist gern sportlich aktiv, sei es Marathon, Fußball, Wintersport oder Leichtathletik. Seit seinem achten Lebensjahr spielt er im Spielmannszug Tätzschwitz mit. Mareen Noack begleitet ihn auch gern zu den Sportveranstaltungen, wenn er sich bei den Marathonläufern einreiht. So schenkte sie ihrem Partner nun und auch Kurt T-Shirts mit der Aufschrift „Laufnachwuchs in der Vorbereitung“. Für ein Jahr geht Mareen Noack in die Elternzeit, dann sollte wunschgemäß der kleine Kurt in Großkoschen in der Kita „Seekobolde“ aufgenommen werden.