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Ein idyllischer Raum für Kunst

Beate Schlebusch in ihrem Atelier in Maukendorf.
Beate Schlebusch in ihrem Atelier in Maukendorf. FOTO: ssr
Maukendorf. Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Deswegen öffnet die Malerin Beate Schlebusch am kommenden Samstag wieder ihr Atelier in Maukendorf und freut sich auf den Gedankenaustausch mit den Besuchern. Sven Scheffler

Dem an der B 96 gelegenen Maukendorf scheint der Verkehr keine Ruhe zu lassen, nahezu unaufhörlich zieht sich eine Blechschlange durch den Ort. Und doch gibt es an der Bundesstraße Orte der Ruhe. Kurz vor dem Ortsausgang findet sich ein Hof, der mit überraschender Postkartenidylle aufwartet. Hier ist die Wirkungsstätte von Beate Schlebusch. "Das Haus wurde 1896 errichtet und in dem alten Stall ist heute mein Atelier", sagt Beate Schlebusch. Seit 16 Jahren malt die Arzthelferin. "Das tolle beim Malen ist, dass ich mich nur auf eine Sache konzentrieren kann und darin völlig aufgeht", sagt sie. Sie bereits mehrere Ausstellungen gestaltet und ist in einem Malzirkel aktiv. Zu ihren Motiven gehören Landschaften, aber sie versucht in vielen ihrer Zeichnungen auch Gefühlswelten abzubilden. Am 7. Juni wird sie ihr Atelier im Rahmen des "Kunstlandstrichs" der Kufa öffnen. Wer bereits vorher bei Beate Schlebusch hineinschauen will an diesem Samstag, 25. April, öffnet sie von 10 bis 14 Uhr ihr Atelier in der Maukendorfer Chaussee 14. Bei einer Tasse Kaffee, Gebäck und Musik können dann die Bilder der Malerin angeschaut werden. "Ich habe das schon oft gemacht und es ist schön, die Meinung anderer zu hören und sich auszutauschen", sagt die Malerin. Das Atelier ist noch mal am 9. Mai und 11. Juli geöffnet, weitere Termine sind im August, September und Oktober.