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Ein Handlungskonzept soll das Leitbild 2030 ergänzen

Hoyerswerda. Das kürzlich vom Hoyerswerdaer Stadtrat verabschiedete neue Stadtleitbild für die Jahre bis 2030 soll mit Hilfe eines Handlungskonzeptes greifbarer und konkreter gemacht werden. Das ist das Ergebnis einer nochmaligen Überarbeitung des Leitbild-Entwurfes seit März dieses Jahres. cw

Zwar haben die Stadträte Ende Mai das schon mehrfach diskutierte Papier mit dem Titel "Leitbild Hoyerswerda 2030 - für eine solidarische, selbstbewusste und weltoffene Heimatstadt" mehrheitlich bestätigt. Doch offenbar blieben noch zu viele Zweifel offen, dass dieses Papier nun auch genau jene Zukunftsvisionen, Ziele und Aufgabenstellungen trifft, die in mehreren Bürgerwerkstätten und Debatten herausgearbeitet wurden.

So verweigerte die komplette CDU-Fraktion dem vorliegenden Leitbild-Entwurf ihre Zustimmung. Die Fraktion Die Linke stimmte zwar für das zweieinhalb Seiten umfassende Papier, aber nur unter dem Vorbehalt "dass wir uns noch sehr intensiv in das neue Handlungskonzept einbringen werden", kündigte Fraktionschef Ralf Haenel an.

Bis zum September soll das Handlungskonzept als Ergänzung zum Stadtleitbild vorliegen