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Ein erster Schritt für das neue Projekt ,,7 unter 25"

Während der Autor des Awo-Ostertheaters, Enrico Kirschner, als lustig erzählender Clown das Stück begleitete, hatten vor allem Lydia Körner (3. v. r.) und Simon Naumann (2. v. r.) besonderes Herzklopfen in ihren Erst-Rollen. Finanziell unterstützt wurde der Oster-Nachmittag durch den Awo-Kreisverband Lausitz.
Während der Autor des Awo-Ostertheaters, Enrico Kirschner, als lustig erzählender Clown das Stück begleitete, hatten vor allem Lydia Körner (3. v. r.) und Simon Naumann (2. v. r.) besonderes Herzklopfen in ihren Erst-Rollen. Finanziell unterstützt wurde der Oster-Nachmittag durch den Awo-Kreisverband Lausitz. FOTO: Ulriker Herzger/uhz1
Hoyerswerda. Mehr als 60 Besucher haben am Ostersonntag-nachmittag die Einladung der Arbeiterwohlfahrt (Awo) zum Ostertheater in der Müntzerstraße 26 angenommen. Über das große Interesse – Stühle mussten noch herangeschafft werden – haben sich vor allem Enrico Kirschner, Autor des 60-Minuten-Stücks, sowie die weiteren sechs Mitwirkenden gefreut. Ulrike Herzger/uhz1

Denn so hatten sich die zahlreichen Probenstunden im Vorfeld auch gelohnt.

Und während Jung und Alt noch mit dem Platzeinnehmen beschäftigt war, konnte hinter den Kulissen noch einiges in Erfahrung gebracht werden.

Enrico Kirschner ist Mitarbeiter des Awo-Kinder- und Jugendzentrums. Fröhliches Kinderlachen liegt ihm deshalb besonders am Herzen, wie er sagt.

So waren ihm einst die zur Adventszeit stattfindenden "Kalendertürchen" mit Torsten Vogel Anregung, sich als Haus ebenfalls als "Erlebnis-Türchen" einzubringen. "Das waren die Anfänge, selbst kleine Stücke zu schreiben", erzählt Kirschner.

Aber die Awo mit ihren unterschiedlichen Bereichen, wozu die Altenpflege gehört, sei gerade kulturell bestens geeignet, auch generationsübergreifend zusammenzufinden. Das Ostertheater sei nicht nur ein gelungenes Beispiel, sondern gleichzeitig ein erster Schritt für das neue Projekt "7 unter 25". Es soll junge Leute ansprechen, die Awo kennenzulernen, um bei ihr vielleicht einmal in einem Bereich des Unternehmens einen Arbeitsplatz zu finden.

Für Simon Naumann aus Dörgenhausen und Lydia Körner aus Lauta, Elftklässler aus dem Léon-Foucault-Gymnasium, die als Bär beziehungsweise Maus beim Ostertheater erstmals mit von der Partie waren, könnte das durchaus infrage kommen, wie Lydia mitteilte.