Es ist ein Anlaufpunkt für Trauernde, die ihren Partner oder Familienangehörige verloren haben, ein Ort "an dem Hinterbliebene ihrer Trauer Ausdruck geben können", so Silvia Marschler, die Koordinatorin ambulanter Hospizdienste. Und wo ausgebildete Trauerbegleiterinnen den Hinterbliebenen mit viel Einfühlungsvermögen zur Seite stehen. Derzeit treffen sich rund zwölf Menschen jeden zweiten Donnerstag im Monat im Haus der Caritas in der Beethovenstraße 26. Das Trauercafé sei zu einer Institution geworden, beschreibt es Silvia Marschler. Neben Einzelgesprächen gebe es weitere Informationen, Unterstützung bei der Bewältigung der Trauer. Worauf Marschler hinweist, ist, dass "es eine offene Gruppe" ist. Es gebe keinerlei Verbindlichkeit, jeder könne kommen und gehen, wie ihm zumute sei. Mit dem Trauercafé wolle man trauernden Menschen wieder den Einstieg in den Alltag möglich machen, so Marschler weiter. no