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| 01:04 Uhr

Eigene Abwehr vernachlässigt

Der böige Wind hatte massiven Einfluss auf das Fußballspiel. So mussten die Kicker den Ball flach halten. Werner Müller

Der HSV Einheit drückte in der ersten Halbzeit, vergab aber viele Tormöglichkeiten, weil man einfach vorm 16er das Tempo rausnahm und zu oft versuchte, durch die Mitte zu spielen. Die Lautaer machten für ihre Verhältnisse das einzig richtige, fingen die Angriffe ab und versuchten, durch langen Hafer die Stürmer zu bedienen. So dauerte es bis zur 40. Minute als sich Erdmann nach vielen vergebenen Chancen endlich ein Herz fasste und aus 17 Metern abdrückte und das Leder für den Lautaer Torwart unglücklich zum 1:0 einschlug. In der zweiten Halbzeit hatte der HSV Einheit den Wind im Rücken und nagelte die Gäste in ihrer Hälfte fest. In der 49. Minute erzielte ein Lautaer durch Rückpass zum eigenen Torwart das 2:0. Kurze Zeit später köpfte Kruse zum 3:0 für die Gastgeber ein. Weiße zeigte in der 59. Minute, wie man unter diesen Witterungsbedingungen spielen musste. Aus 32 Metern zog er ab und es stand 4:0. Die Lautaer kamen in der zweiten Halbzeit insgesamt fünfmal vor das HSV-Tor und erzielten in der 88. durch Benad und in der 90. durch Bachhold ihre zwei Gegentore jeweils aus einem Konter heraus. Der HSV Einheit vernachlässigte in diesen Situationen sträflich seine eigene Abwehr.