Bis einschließlich 3. Februar ist noch Zeit, eine engagierte Frau für die Hoyerswerdaer „Martha-Auszeichnung“ vorzuschlagen. Das betont die Stadtverwaltung Hoyerswerda. Gesucht wird eine Frau, die mit ihrem starken Engagement und ihrer Courage heraussticht. „Die Würdigung soll einer im Ehrenamt, in der Nachbarschaftshilfe, in Vereinen, Verbänden oder einfach in der Allgemeinheit durch besonderes „Tätigsein“ herausragenden weiblichen Persönlichkeit gelten“, heißt es seitens der Stadtverwaltung.

Wer noch eine engagierte Frau vorschlagen möchte, muss sich beeilen. Am Montag endet die Bewerbungsfrist. Vorschlagsberechtigt sind alle Hoyerswerdaer Bürger sowie Vereine und Verbände in der Stadt. Es gibt eine Bedingung: Die Auszuzeichnende muss Hoyerswerdaerin sein. Vorschläge plus eine kurze Begründung können an die Stadt Hoyerswerda, Büro des Oberbürgermeisters, S.-G.-Frentzel-Straße 1 in Hoyerswerda gerichtet werden. Kennwort: „Martha 2020“.

Die Entscheidung trifft der Stadtrat am 25. Februar. Die Auszeichnung soll am 18. März vergeben werden. Laut Oberbürgermeister Stefan Skora gab es bislang vier Vorschläge.

Die „Martha“ wird seit 1998 von der Stadt Hoyerswerda vergeben – zunächst jährlich, seit 2010 alle zwei Jahre. Die Preisträgerinnen waren 2018 Petra Zickler, 2016 Gisela Lossack, 2014 Regina Elsner, 2012 Christina Koch, 2010 Brigitte Schramm. Erste Preisträgerin der „Martha“ war Helga Borch im Jahr 1998.