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Eberhard Beyer aus Lohsa schreibt zum Beitrag "Witschas bestreitet Verhandlungen mit der NPD" vom 15. August:

Ich kenne Herrn Witschas seit 30 Jahren, vor allem in seiner Tätigkeit als Bürgermeister der Einheitsgemeinde Lohsa. Eberhard Beyer Lohsa

Die Lohsaer Bürger haben seine Arbeit immer geschätzt, die in allen Wahlen mit einer Zustimmung von rund 70 Prozent belohnt wurde. Wer ihn kennt, muss wissen, dass er sich nicht scheut, selbst mit den härtesten politischen Gegnern Gespräche im Interesse des Erhaltes von Ordnung und Sicherheit zu führen.

Auch ich hatte vor Jahren im Rahmen einer Bürgerinitiative eine heftige Auseinandersetzung mit ihm, die wir im beiderseitigen und im Interesse der Bürger klären konnten. Bei der momentanen Situation in Bautzen hatte er überhaupt keine andere Wahl, mit seinem härtesten politischen Gegnern ein Gespräch zu führen. Solange die NPD in Deutschland nicht verboten ist, muss Herr Witschas seine beruflichen Pflichten erfüllen, um eine Eskalation der Situation zu verhindern. Er braucht bestimmt keine Belehrung von den "Grünen", um zwischen einem "Gespräch" oder einer "Verhandlung" zu unterscheiden.

Dieses politische Parteiengezänk hilft in der Situation überhaupt nicht weiter. Wenn die "Grünen" in politischer Verantwortung wären, müssten sie genau so handeln. Doch im letzten Sachsentrend für die Bundestagswahl lagen sie im Juni 2017 bei rund vier Prozent (CDU etwa 40 Prozent). In seiner Verantwortung als Bürgermeister hat er mit jeden Bürger gesprochen, deren Sorgen und Nöte angehört, und geholfen, wenn es möglich war. Ich bin überzeugt, dass er das in gleicher Art und Weise auch mit den Flüchtlingen tut.