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Domowina organisiert in der Lausitz Konferenz

Crostwitz. Eine Konferenz zur Strukturentwicklung in der Lausitz will die Domowina 2018 organisieren. Einzelheiten sollen noch dieses Jahr festgelegt werden. red/br

Das ist ein Ergebniss der Tagung des Bundesvorstandes der Domowina Ende voriger Woche in Crostwitz. Unter anderem wollen die Organisatoren auf ein ausgewogenes Verhältnis der Referate aus Politik und Wissenschaft achten und externe Kompetenz einbeziehen.

Auf großes Interesse stieß der kurzfristig in die Tagesordnung aufgenommene Vortrag des Studenten und Mitglieds des Bundesvorstandes Maximilian Hassatzky aus der Niederlausitz zum Thema "Chemiewende und was sie für die Lausitz bedeutet”. Mit Blick darauf, dass künftig mehr saubere, "grüne Industrien" gebraucht würden, für die jedoch die Infrastruktur fehlt, sollte in der Lausitz ein Innovationszentrum geschaffen werden, das Start-ups die dafür erforderlichen Labors und Infrastruktur zur Verfügung stellt. Hassatzkys Appell, die Lausitz möge zur Wegbereiterin einer sauberen Zukunft werden, fand breite Zustimmung, ebenso wie der Vorschlag, die Domowina möge künftig wieder ein Forum für Studenten organisieren, in dem sie ihre Ideen präsentieren können.

Ein weiteres Thema der Bundesvorstandssitzung war die Unterschriftensammlung für die europäische Minderheiteninitiative Minority SafePack. In dieser geht es darum, die Rechte der autochthonen Minderheiten zu stärken und die Europäische Kommission zu veranlassen, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.

Die Listen liegen in allen Regionalbüros der Domowina aus.