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Disorientalists mit aberwitziger Story

Görlitz. Cabaret, Klezmer, Oriental Swing, Ragtime und Reggae vereint die Inszenierung "Who was Essad Bey?", die am 18. Oktober ab 19.30 Uhr in der Görlitzer Synagoge zu erleben ist. red/dh

Im Mittelpunkt dieser Nummernrevue steht das skurrile Leben des deutschen Schriftstellers Essad Bey. Das kündigt der Förderkreis Görlitzer Synagoge an.

"The Disorientalists", eine dreiköpfige Band, porträtiert diese schillernde Figur in Liedern. Zu dem Berliner Trio gehören Marina Frenk, Yuriy Gurzhy und Daniel Kahn. Essad Bey kam 1905 als Lev Nussimbaum in Aserbaidschan zur Welt. In Berlin konvertierte er später zum Islam und nahm einen anderen Namen an. Er leugnete fortan seine jüdische Herkunft und inszenierte sich sogar als persischer Prinz. Die Nummernrevue feierte 2014 am Maxim-Gorki-Theater in Berlin Premiere. Inzwischen begeisterten "The Disorientalists" damit an mehreren Orten das Publikum.