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| 19:01 Uhr

Lausitzer Seenland
„Diese Region ist grandios“

Begeisterte Dresdener am Stadthafen Senftenberg: Yvonne Fahrack und Reinhard Heisler haben die Lausitzer Seenlandschaft als bevorzugtes Radler-Revier entdeckt.
Begeisterte Dresdener am Stadthafen Senftenberg: Yvonne Fahrack und Reinhard Heisler haben die Lausitzer Seenlandschaft als bevorzugtes Radler-Revier entdeckt. FOTO: Peter Bandermann
Senftenberg. Wie betrachten Touristen die Lausitzer Seenlandschaft? Stimmt das Angebot? Was muss besser werden? Yvonne Fahrack und Reinhard Heisler aus Dresden beantworteten am Montag bei schönstem Wetter vier Fragen zum Kurzurlaub in der Seenlandschaft.

Wie betrachten Touristen die Lausitzer Seenlandschaft? Stimmt das Angebot? Was muss besser werden? Yvonne Fahrack und Reinhard Heisler aus Dresden beantworteten am Montag bei schönstem Wetter vier Fragen zum Kurzurlaub in der Seenlandschaft.

Sie sind mit den Fahrrädern unterwegs. Welchen spontanen Eindruck haben Sie von der Region?

Reinhard Heisler: Wir sind am Sonntag angereist, fahren am Dienstag wieder zurück, sind absolut begeistert und nach diesem dritten Besuch sicher nicht das letzte Mal da. Natürlich ist hier noch viel zu tun.

Was zum Beispiel?

Yvonne Fahrack: Wir wohnen im Leuchtturm am Geierswalder See und sind mit den Rädern nach Senftenberg gefahren. Da sind noch viele Baustellen zu sehen, die in den nächsten Jahren zu bewältigen sind. Aber die Radwege, die sind hier grandios. Vor allem: Die sind sehr gut beschildert. Man braucht keine Karte, um ein Ziel zu finden.
Heisler: Zwischendurch müsste es an den Radwegen ein paar Lokale mehr geben. Hier und da weitere Gastronomie, das wäre schön. Klar ist auch: Das kann sich nur über die Zeit entwickeln.

Überall in Deutschland gibt es Regionen, die nicht so schick sind wie die Lausitzer Seenlandschaft. Was ist der Reiz dieser Region?

Heisler: Hier ist viel Geld geflossen, das sieht man sehr deutlich. Gut zu erkennen ist auch, dass es hier eine Strategie dafür gibt, die vom Tagebau geprägte Region zu entwickeln. Bisher ist das  auf jeden Fall gelungen.
Fahrack: Das alles hier ist der Historie geschuldet. Ich stamme aus DDR-Zeiten und weiß, dass viele Dörfer hier plattgemacht worden sind, die Menschen ihre Häuser verlassen mussten und darunter gelitten haben. Jetzt muss man die Chance nutzen, etwas Neues entstehen zu lassen. Das motiviert sicher auch. Ich meine, dass das hier vor allem mit Blick auf die Renaturierung gut gelungen ist – ich bin begeistert, denn ich kenne die riesigen Mondlandschaften noch von früher.
Heisler: Das Angebot muss natürlich auch angenommen werden. Das, was zurzeit touristisch passiert, ist wahrscheinlich noch zu wenig.

Wie lautet Ihr Insider-Tipp für Radfahrer? 

Heisler: Der Senftenberger See und der Geierswalder See sind die idealen Ausgangspunkte für Tagestouren.

Mit Yvonne Fahrack und Reinhard Heisler sprach Peter Bandermann