14 Lieder, eines schöner, emotionaler, wahrhaftiger als das nächste. Die Offenheit, die man von Eric Fish von seinen Live-Konzerten her gewöhnt ist, treibt hier neue Blüten. Offensichtlich nicht zufrieden mit der ihn umgebenden Welt, lässt er uns an seinen Gedanken und an seinen innersten Gefühlen teilhaben, und so wird man stehenden Fußes und offenen Ohres zum Teilhaber an Botschaften, welche, teils komplex, dann wieder gnadenlos simplifiziert, von Eric Fish und seinen vier Musikanten im selbst geschaffenen Flussbett ihres musikalischen Traumes zelebriert werden. Kein Entrinnen möglich, wenn sich das erstmals auf einem Fish-Studioalbum zu hörende Cello von B. Deutung einschmeichelt, wenn die Akustik-Gitarren von Rainer Michalek und Uwe Nordwig losbrettern, als gälte es, Metallica Konkurrenz zu machen, wenn sich das Piano Gerit Hechts fundamental unter die Texte schmiegt, die, so unterstützt, Bilder auf unsere Netzhaut malen. Bilder, mit denen wir alle etwas zu tun haben - früher oder später.Eric Fishs musikalische Anfänge reichen bis in Jahr 1987 zurück. Damals versuchte er sich als Liedermacher und siegte bei diversen Nachwuchswettbewerben, gipfelnd im DDR-Endausscheid (1988) der Nachwuchsliedermacher in Berlin. Nach der dortigen herben Niederlage und desillusionierenden Kritik von Gerhard Schöne und Barbara Thalheim schloss er dieses Kapitel und wendete sich der irischen und schottischen Folklore zu: 1988 gründete er die Band Catriona, die sich 1990 auflöst. Zwei Jahre später stößt Eric Fish zu Subway To Sally. Zunächst für Gebläse und Background zuständig, steigt Eric Fish später zum Frontmann auf. Im vergangenen Jahr erschien die 10. Subway To Sally-CD. noEric Fish & Friends "Alles im Fluss! "; Sonnabend, 23. Januar, 21 Uhr, KulturFabrik Hoyerswerda, Alte Berliner Straße 26.Karten zu 15 Euro im Vorverkauf sind im Internet ( www.kufa-hoyerswerda.de) erhältlich. An der Abendkasse sind sie drei Euro teurer.Besetzung:Eric Fish: Gesang, Gitarre, Bouzouki, Cinko; Rainer Michalek: Gesang, Gitarre, MundharmonikaUwe Nordwig: Gesang, Gitarre; Gerit Hecht: Klavier; B. Deutung: Cello