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| 02:56 Uhr

Die beste Metallbauerin in Sachsen

Laura Eisold aus Wehrsdorf gewinnt den sächsischen Handwerkswettbewerb.
Laura Eisold aus Wehrsdorf gewinnt den sächsischen Handwerkswettbewerb. FOTO: Handwerkskammer Dresden
Roßheim/Wehrsdorf. In der Männerdomäne Metallbau ist Laura Eisold erfolgreich. Die 20-jährige Wehrsdorferin, einem Ortsteil von Sohland an der Spree (Landkreis Bautzen), hat den sächsischen Leistungswettbewerb des Handwerks im Beruf Metallbauer / Fachrichtung Konstruktionstechnik gewonnen. red/br

Beim Handwerkerwettstreit der besten, frischgebackenen sächsischen Handwerksgesellen auf Landesebene in Roßwein hat sich Laura Eisold gegen ihre männlichen Kollegen unter anderem beim Bau einer Drosselklappe durchgesetzt. Das teilt Carolin Schneider, Pressesprecherin der Handwerkskammer Dresden mit.

Im Februar schloss die junge Oberlausitzerin ihre Lehre mit guten Noten ab. Ihre Ausbildung hat sie in der Edelstahlverarbeitung Schmitt GmbH gemacht. Das Handwerksunternehmen ist mit seinen 37 Mitarbeitern ein Spezialbetrieb für Edelstahlverarbeitung.

In Taubenheim an der Spree werden unter anderem Treppengeländer, Handläufe, Fassaden und Vordächer sowie Haltestangen für Schienenfahrzeuge, Briefkastenanlagen oder auch Zubehör für den Innenausbau und Ladenbau hergestellt, heißt es weiter. In einem der größten Biegezentren Ostdeutschlands werden zudem hochkomplexe Rohrkonstruktionen und umfangreiche Serienfertigungen produziert.

Es ist diese Vielfalt, die auch Laura Eisold begeistert. "Die Abwechslung bei der Arbeit ist mir wichtig", sagt die 20-Jährige. "Außerdem sieht man im Handwerk am Tagesende, was man geschafft hat", so Laura Eisold weiter. "Ich habe zum Beispiel ein Fenstergitter für einen Kunden gebaut. An dem Gitter fahre ich täglich vorbei. Das ist ein gutes Gefühl."

"Leistung lohnt sich im Handwerk", sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. "Wir sind glücklich, Handwerker und Handwerkerinnen wie Laura Eisold zu haben. Ihr Weg zeigt: Die duale Ausbildung im Handwerk ist attraktiv und modern. Sie bietet eine fundierte, umfassende und anspruchsvolle Ausbildung und ist Grundlage für ebenso vielfältige wie attraktive Karrierewege."

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks "Profis leisten was" (PWL) wird seit dem Jahr 1951 jährlich von den Handwerkskammern und dem Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) veranstaltet. Aus jedem Handwerksberuf dürfen diejenigen Handwerker, die ihre Gesellenprüfung im vorhergehenden Ausbildungsjahr als Klassenbeste bestanden haben, teilnehmen.

Die Kammersieger nehmen am Leistungswettbewerb auf Länderebene und die Landessieger am Leistungswettbewerb auf Bundesebene teil. Der Bundeswettkampf im Metallbau, an dem auch Laura Eisold teilnehmen will, wird im Herbst ausgetragen, heißt es abschließend.