Mitarbeiterin Angelika Eckstein konnte dem Bürgermeister und dem Gemeinderat am Donnerstagabend nur uneingeschränkt Lob zollen: „Sie haben bisher vorbildlich gearbeitet.“
Wiednitz weist derzeit eine Pro-Kopf-Verschuldung von lediglich 142 Euro pro Einwohner auf und gehört damit zu den am geringsten verschuldeten Gemeinden in Sachsen. „Im Freistaat sind Pro-Kopf-Verschuldungen von 800 bis 1000 Euro nicht ungewöhnlich“ , erklärte sie. Unter den gegenwärtigen Umständen würde Wiednitz auch neue Kreditaufnahmen genehmigt bekommen, was vielen anderen höher verschuldeten Kommunen längst verwehrt ist.
Auch die Gesamtverschuldung in Wiednitz - dort spielen die Kredite bei den Zweckverbänden, in denen Wiednitz Mitglied ist, hinein - liegt die Gemeinde mit 390 Euro pro Kopf weit unter dem Durchschnitt. In der Nachbargemeinde Bernsdorf schaut man bei dieser Zahl gar auf das Zehnfache. Weil Wiednitz so gut da steht, wird auch die Angleichung der Grundsteuer-Hebesätze, die leicht unter dem Landesdurchschnitt liegen, vorerst kein Thema sein. (cw)