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| 01:02 Uhr

DGG: „Wir sind nicht rechts“

Hoyerswerda.. Die Deutsche Gemeinschaft für Gerechtigkeit (DGG) weist die Vorwürfe des Hoyerswerdaer Aktionsbündnisses gegen Sozialabbau zurück, sie gehöre dem rechten Spektrum an.

In einem Schreiben an die RUNDSCHAU betont Manfred Arnold, Vorsitzender des DGG Kreisverbandes Kamenz: „Die DGG will mit den Rechten überhaupt nichts zu tun haben.“ Im Gegenteil wende sich die Partei gegen jede Art von Gewalt. „Wir wollen nur Gerechtigkeit für die Bürger in Deutschland und keine Zweiklassen-Gesellschaft, in der die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden“ , so Arnold.
Das Aktionsbündnis, das die Montagsdemonstrationen gegen die Hartz-IV-Reform organisiert, hatte die DGG in der vergangenen Woche von den Kundgebungen ausgeschlossen. Als Grund wurde genannt, dass ein bekanntes Mitglied der DGG aus Lauta eindeutig dem rechten Spektrum zuzuordnen sei. Dieser war zuvor bei der Montagsdemonstration als Redner aufgetreten. „Unsere Vorwürfe richten sich hauptsächlich gegen diese eine Person“ , betonte Gerhard Heyme, Mitglied des Aktionsbündnisses und Geschäftsführer des PDS-Stadtverbandes, jetzt gegenüber der RUNDSCHAU.
An der Kundgebung am vergangenen Montag hatte die DGG nicht teilgenommen. Ob sie trotz der Ausladung am kommenden Montag wieder mit auf dem Lausitzer Platz dabei sein will, ließ die Partei offen. Ihr Bundesvorsitzender Bernd Ritter (Bischofswerda) hat inzwischen eine eigene Stellungnahme zu den Vorwürfen angekündigt. (mh)