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| 13:29 Uhr

Zehn Nominierungen
Deutscher Filmpreis: Dresens Drama über Gerhard Gundermann ist Favorit

  Alexander Scheer als Gerhard Gundermann und Anna Unterberger als schwangere Conny Gundermann in einer Szene des Films „Gundermann" (undatierte Filmszene). Mit zehn Nominierungen ist das Drama von Regisseur Andreas Dresen der Favorit für den Deutschen Filmpreis.
Alexander Scheer als Gerhard Gundermann und Anna Unterberger als schwangere Conny Gundermann in einer Szene des Films „Gundermann" (undatierte Filmszene). Mit zehn Nominierungen ist das Drama von Regisseur Andreas Dresen der Favorit für den Deutschen Filmpreis. FOTO: dpa / Peter Hartwig
Berlin. Mit zehn Nominierungen ist der Film von Regisseur Andreas Dresen über Hoyerswerdas Liedermacher Gerhard Gundermann, der Favorit für den Deutschen Filmpreis.

Der Film über den DDR-Liedermacher Gerhard  „Gundi“ Gundermann (1955-1998) ist unter anderem als bester Spielfilm, für die beste Regie und das beste Drehbuch nominiert. Das hat die Deutsche Filmakademie am Mittwoch in Berlin bekannt gegeben. Der Film setzt sich mit dem Leben des 1955 in Weimar geborenen Liedermachers, der später in Hoyerswerda gelebt und im Tagebau Spreetal gearbeitet hat, auseinander.

Gundermann spielt auch heute noch für die Stadt in der Oberlausitz eine wichtige Rolle. Jährlich im Februar, zum Geburtstag des Liedrockpoeten, veranstaltet der Verein Gundermanns Seilschaft gemeinsam mit der Kulturfabrik Hoyerswerda eine Gundermann-Party.

Das Drama „Styx“ über eine Seglerin, die auf dem Meer auf ein Flüchtlingsboot trifft, kommt auf sechs Nominierungen. Mit jeweils fünf Nominierungen gehen Fatih Akins Serienmörderporträt „Der Goldene Handschuh“ und der Film „Der Junge muss an die frische Luft“ über die Kindheit des Entertainers Hape Kerkeling ins Rennen.

Der Deutsche Filmpreis gilt als wichtigste nationale Auszeichnungen für die Filmbranche. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und der neue Präsident der Filmakademie, Ulrich Matthes, stellten die Nominierten vor. Die rund 2000 Mitglieder der Filmakademie stimmen nun darüber ab, wer die Lolas am 3. Mai bekommt.

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(dpa/lsc)