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Deutsche Bank setzt auch auf Beratung via Internetkonferenz

Stefan Möller.
Stefan Möller. FOTO: sob
Hoyerswerda. Die Deutsche Bank in Hoyerswerda blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück. Filialleiter Stefan Möller hat das Betriebsergebnis am Mittwoch vorgestellt. sob

Zu Beginn dieses Jahres hat er die Filiale von Detlev Römer übernommen. Das Hoyerswerdaer Kreditinstitut hat im vergangenen Jahr sein Geschäftsvolumen von 85 auf 94 Millionen Euro steigern können. Insgesamt werden in Hoyerswerda etwa 5800 Privat- und Geschäftskunden betreut. Die prägenden Themen seien niedrige Zinsen und die schwankenden Märkte gewesen, wie der Filial-Chef erklärt. Ein deutliches Plus von 25,9 Prozent beim Baufinanzierungsvolumen konnte die Filiale erzielen. Dieses lag 2014 in Hoyerswerda bei 19 Millionen Euro. "Wer eine Immobilie finanzieren möchte, sieht das Zinsniveau mit anderen Augen als derjenige, der eine sichere Anlage zur Altersvorsorge sucht oder ein großes Vermögen bewahren will", sagt der Filialleiter weiter. Das Depotvolumen stieg auf 26 Millionen Euro.

Das Thema der Digitalisierung will die Bank auch in diesem Jahr noch weiter vorantreiben. Ein kabelloser Internetzugang (WLAN) soll den Kunden in den nächsten Wochen zur Verfügung stehen. Zudem können sich Geschäftskunden bei komplexeren Baufinanzierungen den Weg zum Experten nach Dresden sparen. In einer Kabine können sie bei Fragen zu speziellen Themen per Video zugeschaltet werden. Die Beratungen vor Ort sollen aber dadurch nicht ersetzt werden, wie Möller erklärt. Es sei eher ein zusätzliches Angebot. Die Deutsche Bank beschäftigt in Hoyerswerda fünf Mitarbeiter.