"Von dem neuen Namen "Fidelio", den Brigitte Trunte, die Schatzmeisterin des Fördervereins, vorgeschlagen hat, waren wir sofort begeistert. Wir denken, er beschwichtigt zum einen die Kritiker, welche eine Namensänderung forderten, zum anderen bleibt der Wortstamm erhalten, so dass sicherlich auch die Befürworter des Namens zufrieden sind", meint hierzu Geschäftsführerin Carmen Lötsch. Ein Termin für die Tiertaufe ist noch nicht bekannt.
Zum Hintergrund:

Zuletzt in einem im ZDF am 29.10.2013 ausgestrahlten Fernsehinterview bekräftigte der Vorsitzende des Kulturbeirates, Herr Thomas Pilz, seine Sicht, dass sich der Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien in seinen Gremien mit der Frage der Förderfähigkeit des Zoos Hoyerswerda befassen werde, sollte dieser weiterhin auf dem Namen "Fidel" für sein Kubakrokodil bestehen.

Der Konventsvorsitzende, Landrat Bernd Lange teilt diese Meinung nicht. "Bei der Diskussion auf der Sitzung des Kulturraumes Oberlausitz-Niederschlesien ging es darum, künftig Sensibilität bei Namensgebungen anzumahnen. Der Zoo Hoyerswerda hat auch in Zukunft, wie alle anderen Einrichtungen, die Möglichkeit, Förderanträge an den Kulturraum zu stellen. Die Anträge werden entsprechend der Regularien des Kulturraumes geprüft und nach Empfehlung des Kulturbeirates dem Gremium zur Entscheidung vorgelegt", so Landrat Lange in einer persönlichen Mitteilung an den Zoo. In dieser Mitteilung unterstreicht der Landrat die wichtige Bedeutung des Kulturbeirates bei der Frage der künftigen Förderung des Zoos. Da jedoch gerade der Vorsitzende dieses Kulturbeirates nicht von seiner Forderung abrückt, entschied sich der Zoo nun für die Namensänderung.

Zoo und Förderverein hoffen nun, dass es in der kommenden Sitzung des Kulturkonvents am 17. Dezember in Görlitz nicht zu der befürchteten Fördermittelkürzung kommt und alle Beteiligten langfristig weiter in enger Zusammenarbeit die Kulturlandschaft der Region gestalten können.