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| 01:04 Uhr

„Der Wechsel fiel mir nicht so schwer“

Mit Silvio Soor hat die Spielvereinigung 1919 Hoyerswerda einen Stürmer an den Königswarthaer SV verloren. Für die RUNDSCHAU bat Heinz Noack den Torjäger um ein Gespräch.



Wie kam es denn zum Wechsel von 1919 Hoyerswerda zum Königswarthaer SV„
Der Königswarthaer Trainer Hartmut Jank hatte mich diesbezüglich angesprochen. Da mir auch das Umfeld hier gefällt und wir in der letzten Saison bekanntlich ja abgestiegen sind und ich auch gerne weiter höherklassig spielen wollte, fiel mir der Wechsel auch gar nicht so schwer.
Was waren denn Deine sportlichen Stationen“
Mit 9 Jahren begann ich bei Lok Hoyerswerda mit dem Fußballspielen, dort habe ich 5 Jahre gespielt und wechselte dann zum SV Hoyerswerda 1919. An der Sportstätte am Adler hatten wir ein fast perfektes Umfeld und es hat mir viel Spaß gemacht hier zu spielen. Es war auch voriges Jahr mein bisher größter sportlicher Erfolg, als wir mit der Mannschaft den Aufstieg erreichten. Leider konnten wir die Bezirksliga nicht halten, daher auch der Wechsel.
Wie siehst Du die momentane Situation im Hoyerswerdaer Fußball„
Es ist traurig, was hier passiert ist. Dieser Tage bei unserem Vorbereitungsspiel hatte der Gastgeber FC Lausitz erst 35 Minuten nach der offiziellen Anstoßzeit seine Mannschaft zusammen. Es ist sicherlich Ausdruck des Niederganges der Wirtschaft und es bleibt nur die spärliche Hoffnung auf Besserung der Lage, denn erst dann wird sich auch das Fußballgeschehen in unserer Region erholen können.
Wie bist Du denn beim KSV aufgenommen worden und welche Ziele stellst Du Dir“
Da es unter Sportlern kaum Berührungsängste gibt, fiel es mir relativ leicht, mich beim KSV zu integrieren. Ich möchte mir einen Stammplatz erspielen und mit ein paar Toren mithelfen, das Ziel, einen einstelligen Tabellenplatz am Ende der Saison, zu erreichen.
Hast du Vorbilder und eine Lieblingsmannschaft?
Schon wegen des Trainers Matthias Sammer ist es bei den Mannschaften Borussia Dortmund und als Spieler habe ich Diego Maradonna verehrt.
Bitte noch ein paar Angaben zu deiner Privatperson!
Ich bin jetzt 25 Jahre alt, von Beruf Dachdecker und mit meiner ebenfalls fußballbegeisterten Freundin Christina haben wir einen Sohn, der auf den bemerkenswerten Namen Diego hört.