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Der tolle Pückler als Gourmand, Gourmet und Gastrosoph

Hoyerswerda. Feingeist und Feinschmecker: Volkmar Herold und Christian Friedrich, die Historiker der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz, werden am morgigen Mittwoch im Schloss Hoyerswerda einen Pückler vorstellen, der großen Wert auf einen Lebensstil legte, der auch seinen Vorstellungen von Gemütlichkeit und Geselligkeit entsprach. Pückler galt als Gourmand, Gourmet und Gastrosoph, der die Kunst beherrschte, die Freude an der Tafel mit der Weisheit zu genießen. msc/js

Auf seiner Speisetafel fanden sich unbekannte Genüsse für die verwöhnte Zunge: Feldhühnerbrüstchen nach Prinz Pückler, Pückler-Spezialeis, Fürst Pückler-Torte, selbst Pückler-Leberwurst, Fürst-Pückler-Eis durfte nicht fehlen. Der Fürst wusste, wirklich Auskosten bedarf einer entsprechenden Atmosphäre. Wie er diese schuf, davon erzählen die Historiker, als wäre der Fürst selbst noch zugegen.

"Der Abend dient weniger dem Lernen, als vielmehr dem Vorstellen eines Mannes, der sein Leben und Landschaften, die wir heute bewundern, gestaltete", so Kunstvereinsvorsitzender Martin Schmidt.

Vortrag des Kunstvereins zum Feinschmecker Fürst Pückler, Mittwoch, 29. April, 19 Uhr, Schloss Hoyerswerda