Von Objektivität, die ein Kriterium von wissenschaftlicher Arbeit ist, kann also nicht die Rede sein. Die Baubranche ist vielmehr daran interessiert, möglichst überall und viel zu sanieren. Das ist zwar eigentlich ein lobenswertes Motiv. Doch ist genau das, zumindest in den vergangenen Jahren, in großen Teilen von Hoyerswerda geschehen. Dass die beiden Chefs der Wohnungsunternehmen Kritik üben an den Aussagen von Instituts-Leiter Matthias Günther ist daher verständlich. Vielleicht verstehen sie seine Ausführungen ja als einen sportlichen Anreiz.

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