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Der mobile Stadtführer für die Hosentasche

Die Stadt Hoyerswerda geht neue moderne Wege: Seit wenigen Tagen können sich Bürger oder Touristen die App der Zuse-Stadt für ihre Mobilgeräte herunterladen und sich mit dieser Software per GPS auch direkt zu verschiedenen Orten navigieren lassen.
Die Stadt Hoyerswerda geht neue moderne Wege: Seit wenigen Tagen können sich Bürger oder Touristen die App der Zuse-Stadt für ihre Mobilgeräte herunterladen und sich mit dieser Software per GPS auch direkt zu verschiedenen Orten navigieren lassen. FOTO: S. Bartholome
Hoyerswerda. Seit Kurzem hat die Stadt Hoyerswerda eine eigene offizielle App. Sie liefert Informationen rund um die Zuse-Stadt auf Smartphones und Tablets. Mehr als 100 Nutzer haben sich die neue Anwendungssoftware bereits heruntergeladen. Sophie Bartholome

Auf der Suche nach einem guten Restaurant in der Gegend hat die neue Hoyerswerda-App nicht nur verschiedene Möglichkeiten in wenigen Sekunden parat, sondern führt den Hungrigen auch anschließend direkt zu seinem Ort der Wahl. Sie bietet einen Zugriff auf insgesamt 23 Rubriken. Bürgern und auch Touristen gibt sie aber nicht nur einen Überblick über die Gastronomie, sondern beispielsweise auch über Ärzte, Unterkünfte, Stadtgeschichte, Konrad Zuse oder verschiedene Geschäfte.

Für die Stadt war die Einrichtung der App durch die Cityguide AG kostenlos. Finanziert werden soll das Ganze hauptsächlich von den Gewerbetreibenden, die sich in der App präsentieren. "Wir bieten ein kompaktes, interaktives Abbild einer Stadt für die Hosentasche", erklärt Sascha Schulz von der Cityguide AG und ergänzt: "Die App zieht nicht nur regionale Besucher an, sondern stärkt auch den Tourismus und das lokale Gewerbe." Das Image ihrer Städte-Partner würde allein schon dadurch steigen, dass Informationen gebündelt in einer mobilen Ansicht unterwegs gut lesbar seien. Mehr als 350 Partnern hat das Unternehmen bereits diese Anwendungssoftware zur Verfügung gestellt. "Die meisten dieser Apps gehen inzwischen sogar schon in die zweite Generation, was sich vor allem in einem neuen Design bemerkbar macht", erklärt Schulz weiter. In Dresden sei dies bereits der Fall.

Zu den Baustellen der Hoyerswerda-App gehört derzeit noch vor allem die Rubrik "360-Grad-Rundumblick". Die Panoramafotos werden noch erstellt. Überarbeitungsbedarf gäbe es außerdem noch bei der Veranstaltungsübersicht. Da die App mit der Internetseite der Stadt verknüpft ist, müsse dieses Problem von städtischer Seite gelöst werden. Für die Überarbeitung der Homepage würden derzeit erste Gespräche laufen, wie Olaf Dominick von der Stadtverwaltung erklärt. Überarbeitet werden soll sie aller Voraussicht nach erst im Jahr 2016.

Zum Thema:
Die City-App wurde in Zusammenarbeit mit der Cityguide AG umgesetzt, ist derzeit über Google Play, aber noch nicht über den App Store von Apple verfügbar. In etwa einer Woche soll dies aber ebenfalls der Fall sein. Zugänglich ist die App über die Internetseite der Stadt (hoyerswerda.de) sowie über QR-Codes auf Schaukästen und Hinweistafeln. In sekundenschnelle haben Nutzer Zugriff auf 23 Rubriken, darunter Informationen zur Stadt, zu touristischen Highlights, zu Veranstaltungen oder zu Angeboten aus den Bereichen Bildung, Kultur, Freizeit oder Sport.