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| 12:09 Uhr

Der letzte Leopard im Zoo Hoyerswerda ist tot

Am Dienstag den 18.03.2014 entschloss sich der Zoo Hoyerswerda in enger Absprache mit seinem Tierarzt seine schwarze Leopardin einzuschläfern.
Am Dienstag den 18.03.2014 entschloss sich der Zoo Hoyerswerda in enger Absprache mit seinem Tierarzt seine schwarze Leopardin einzuschläfern. FOTO: Zoo Hoyerswerda
Hoyerswerda. Der Zoo Hoyerswerda hat keine Leoparden mehr. Am Dienstag habe man sich in enger Absprache mit dem Tierarzt entschlossen, die schwarze Leopardin einzuschläfern, teilte Zoo-Kuratorin Kathrin Witzenberger am Mittwoch mit. Die Leopardin litt demnach bereits seit Längerem an altersbedingten Nierenproblemen, die sich in der letzen Woche stark verschlechtert hatten.

"Da sie nur sehr schlecht Futter aufnahm und entsprechend ihre Medikamente nicht mehr gefressen hat, hat sich ihr Allgemeinzustand nochmals verschlechtert, so dass das Tier nun erlöst werden musste", so Kathrin Witzenberger.
Die Leopardin stammte aus dem Tierpark Nordhorn und hat mit 21 Jahren ein beachtliches Alter erreicht, so die Kuratorin. In der Regel würden Leoparden 15 bis 20 Jahre alt. Im Zoo Hoyerswerda lebte sie seit 1998.

Das Leopardengehege wird zunächst einige Zeit leer stehen und überarbeitet werden. Da geplant ist, das Servalgehege umzubauen und zu vergrößern, soll die Chance genutzt werden die beiden Servale übergangsweise in das Leopardengehege ziehen zu lassen, teilt der Zoo mit. So kann das Servalgehege in kürzerer Zeit und in einem Bauabschnitt umgebaut werden. Die Zooleitung hat nach eigenen Angaben bereits Kontakt zum Zuchtbuchkoordinator aufgenommen, um auch weiterhin Leoparden zu halten und am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für diese Art teilzunehmen.
Der gefleckte Leopardenkater war bereits 2013 wegen altersbedingter Nierenprobleme gestorben.