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Hoyerswerda
Der lebendige Adventskalender startet am 1.Dezember

Torsten Vogel lädt im Dezember montags bis samstags zum lebendigen Adventskalender ein. Treffpunkt ist die Johanneskirche.
Torsten Vogel lädt im Dezember montags bis samstags zum lebendigen Adventskalender ein. Treffpunkt ist die Johanneskirche. FOTO: Katrin Demczenko
Hoyerswerda. Hoyerswerdas Diakon Torsten Vogel hat gemeinsam mit vielen Partnern erneut ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Von Katrin Demczenko

Vom 1. Dezember bis 23. Dezember, mit Ausnahme der Sonntage, findet in Hoyerswerda wieder der lebendige Adventskalender statt. Er beginnt täglich um 18 Uhr an der Johanneskirche, kündigte Diakon Torsten Vogel an. Er hat die Aktion im Jahr 2002 aus der Taufe gehoben und hält sie gemeinsam mit vielen Partnern bis heute am Leben.

Auch 2017 werden die Stadtverwaltung, einige Einzelhändler und andere Firmen der Altstadt, Schulen und das AWO-Kinderheim in der Schulstraße Besuchern ihre Türen öffnen. Dank neuer Partner findet eine Reise in Sachsens Geschichte statt und erstmals spielt auch Sport eine Rolle, so Torsten Vogel. Für zwei Samstage sucht er noch Akteure, die sich unter Telefon: 03571 40 60 95 melden können.

Die große hölzerne Pyramide wird geschmückt im Vorraum der Johanneskirche stehen und die Teilnehmer empfangen. Jeder Abend soll damit beginnen, dass die Krippe im Schaufenster der Fleischerei Sinapius eine weitere Figur erhält, die ein Kind in der Nacht vorher bei sich zu Hause beherbergen durfte.

Für die besondere, den lebendigen Adventskalender 2017 begleitende Aktion, werden diesmal viele hübsche Blechschachteln gebraucht, sagt Diakon Vogel. Er denkt an ehemalige Behältnisse von Stollen, Pfefferkuchen, Tee oder Buntstiften, die bei den Mitarbeitern der offenen Johanneskirche oder im Büro des Pfarrhauses abgegeben werden können. Jedes öfter an der Veranstaltung teilnehmende Kind soll möglichst zwei bekommen. Diese kann es mit ihm wichtigen Dingen des Advents füllen, so Torsten Vogel – wie ein selbstgemaltes Bild, eine Bastelei oder auch ein Stein vom Wegesrand. Alle Blechschachteln bleiben, mit den Namen der Kinder versehen, im Vorraum der Johanneskirche bis zum 23. Dezember stehen. An diesem Tag nimmt jeder fleißige Sammler seine Schachteln mit nach Hause.