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Der eigentümliche Klang des Cembalo

Hoyerswerda.. Cembalo-Musik im Martin-Luther-King-Haus – das ist mittlerweile schon eine feste Größe geworden. Denn bereits zum sechsten Mal gastierte Dienstagabend Professor Andreas Marti aus Bern mit einem Konzert auf diesem ungewöhnlichen Instrument in Hoyerswerda. Martina Arlt

Der Schweizer war erneut auf Einladung des Orgelvereins des King-Hauses unter Leitung von Kantor Johannes Leue in die Lausitz gekommen.
Seit 35 Jahren ist der 53-jährige Schweizer mit seinem Cembalo regelmäßig auf Konzertreisen unterwegs - auch in Ostsachsen, Berlin und Brandenburg tourt er häufig mit seinem Kleinbus umher. Marti studierte Theologie und ist heute Organist und Chorleiter in der Könizer Kirchgemeinde in der Schweiz.
Sein Cembalo ist ein Nachbau eines historischen Instrumentes aus dem 17. Jahrhundert, das Professor Marti originalgetreu aus Fichten-, Ahorn- und Buchenholz anfertigen ließ. Die Tasten bestehen aus Buchs baum.
Wirkt ein Cembalo auf den ersten Blick fast wie ein Klavier, so gibt es doch im Aufbau und im Klang sehr große Unterschiede. Die lange nachschwingenden Töne sind dabei das besondere Markenzeichen.
Kantor Johannes Leue zeigte sich sehr erfreut über die zahlreich erschienenen Besucher im King-Haus. Auch Bewohner aus dem Pflegeheim in Klein Partwitz ließen sich diesen musikalischen Leckerbissen in der evangelischen Kirchgemeinde in Hoyerswerda-Neustadt nicht entgehen. In Professor Martis Konzert kamen musikalische Werke von Johann Jakob Froberger, Johann Kuhnau und Johann Sebastian Bach zu Gehör.