ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:46 Uhr

Das neue Gesicht: Carsten John übernimmt den LHV

Bei aller Freude. Dass er von Carsten John einen Blitzstart erwartet, daraus macht Präsident Robert Widera (l.) kein Geheimnis.
Bei aller Freude. Dass er von Carsten John einen Blitzstart erwartet, daraus macht Präsident Robert Widera (l.) kein Geheimnis. FOTO: mdr1
Hoyerswerda. Seit gestern ist es offiziell. Carsten John ist der neue Trainer der ersten und zweiten Männermannschaft des LHV Hoyerswerda. Mandy Decker/mdr1

Seine Trainervergangenheit bei der HSG Bautzen mit Aufstieg in die Oberliga und in den stabilen Sachsenliga-Spielzeiten mit dem SV Koweg Görlitz qualifizieren John nach Meinung des Vorstandes für eine Zukunft als Trainer beim LHV. Der 42-jährige Löbauer, dessen Spielerkarriere nach Erfahrungen in der 2. Bundesliga sowie Regional- und Oberliga durch einen Bruch des Sprunggelenkes jäh beendet wurde, stand nicht zum ersten Mal auf der Wunschliste von Vereinspräsident Robert Widera. Schon im Sommer, als ein Nachfolger für Matthias Allonge gesucht worden war, war Johns Telefonnummer eine der ersten, die Widera wählte. Damals musste John wegen anderweitiger Verpflichtungen absagen. Umso schneller wurde man sich jetzt aber einig.

Notwendig wurde der Trainerwechsel, nachdem der erst im letzten August für Allonge eingesprungene Heiko Burmeister Anfang dieses Jahres ebenso wie sein Vorgänger aus familiären Gründen um Entlassung aus dem Vertrag bat. Die unverzügliche Kontaktaufnahme mit Carsten John machte die Auflösung des Vertragsverhältnisses mit Burmeister schon zum 31. Januar möglich. Trotz der plötzlichen Trennung findet Robert Widera Worte des Dankes für das Engagement des dreifachen Vaters, der ein halbes Jahr wöchentlich von Winterbach/Baden Württemberg nach Hoyerswerda gependelt war. Seine akribische Arbeit und das Engagement sowohl für den LHV wie auch in den Sportklassen des Foucault-Gymnasiums seien beeindruckend.

Auch Carsten John wird den Spagat zwischen dem Handball, seiner beruflichen Tätigkeit als Lehrer und der Familie, die in Löbau beheimatet ist, üben. Bis zum Saisonende im Mai haben Vorstand und Trainer sich für eine Testphase Zeit gegeben. Er sei ein Trainer, der fordert, aber gleichermaßen auch Verständnis mitbringt, sagt Carsten John von sich. Den nötigen Druck mache er sich selbst.