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| 22:50 Uhr

Hoyerswerda
Das Industriegebiet stellt sich vor

Am 29. September steigt von 16 bis 22 Uhr ein Tag der offenen Tür im Industriegelände Zeißig. 27 von geschätzten 40 bis 50 Firmen am Standort machen mit.
Am 29. September steigt von 16 bis 22 Uhr ein Tag der offenen Tür im Industriegelände Zeißig. 27 von geschätzten 40 bis 50 Firmen am Standort machen mit. FOTO: LR / Katrin Janetzko
Hoyerswerda. Am 29. September rücken Verwaltung und Unternehmer die Straßen A bis G ins rechte Licht. Von Sascha Klein

Woran merken Besucher, dass sie im Industriegelände Zeißig gelandet sind? Ganz klar: Die Straßen haben keine Namen, sondern Buchstaben. Von A wie Anfang bis G wie Ganz kurz vor der neuen Ortsumgehung. Seit der erste Teil der neuen Bundesstraße 96 genutzt werden kann, rollt der Verkehr auch über die Straße D, die Straße E und die Straße zum Industriegelände Richtung Neustadt.

Für die meisten Hoyerswerdschen ist das Industriegelände jedoch der Ort, wo Kaufland ist. Was aber noch dahinter ist: Wer weiß das schon so genau? Das wollen Stadtverwaltung, Lausitzer Technologiezentrum und viele ansässige Unternehmen jetzt ändern. Sie präsentieren sich am Samstag, 29. September, und sagen „Licht an – im Industriegelände Zeißig“. Zuschauer erwartet dann ab etwa 20 Uhr eine Lichtshow. An zwei Standorten – am Autohaus Neustadt und beim IC-Team in der Straße E – wird es größere Lichtinstallationen geben. Alle anderen Gebäude sollen jedoch auch angestrahlt werden, skizziert Hoyerswerdas Wirtschaftsförderin Franziska Tennhardt.

Wieso so viel Licht? Die Initiatoren wollen dem sonst in der Wahrnehmung eher grauen Industriegelände zumindest an diesem Tag eine gewisse Leuchtkraft geben. Fast nebenbei sollen auch die Unternehmen, die sonst nicht so im Fokus von Bürgern stehen, ein wenig mehr Bekanntheit erfahren.

Wie Wirtschaftsförderin Franziska Tennhardt betont, steht im Industriegelände Zeißig eine Fläche von 95 Hektar für Ansiedlungen von Gewerbe zur Verfügung. Davon sind mittlerweile rund 90 Prozent belegt. Freie Flächen stehen zwischen der Straße A und Straße E noch zur Verfügung.  Das Problem für die Stadtverwaltung: Die meisten Flächen sind privat. Bei Ansiedlungsanfragen muss die Wirtschaftsförderung Interessenten an die jeweiligen Eigentümer weiterleiten und hoffen, dass eine Einigung zustande kommt. Außerdem sei das Verdichtungspotenzial im Gebiet noch lange nicht erschöpft, so Franziska Tennhardt. Hierfür sei allerdings bei Bedarf ebenso eine Feinabstimmung mit den Eigentümern nötig. Ein Beispiel ist das Betriebsgelände der Verkehrsgesellschaft: Die Verkehrsgesellschaft besitzt ein vergleichsweise großes Grundstück, hat dies jedoch eher locker bebaut.

Was „Licht an“ am 29. September noch bewirken soll: Die Unternehmen, die sich an der Aktion beteiligen, bekommen kostenlos die Möglichkeit, sich auch bei potenziellen Beschäftigten und Azubis in Szene zu setzen. Einen Tag vor der Aktion findet in Hoyerswerda die Ausbildungsmesse statt. Jugendliche, die sich dort informieren, können am nächsten Tag in den Betrieb vor Ort gehen und ihn sich ansehen.

Am 29. September ist ein Programm von 16 bis 22 Uhr geplant. Es geht um 16 Uhr los am entlegendsten Zipfel des Industriegebiets – an der Straße A bei „Träume in Lack“ und „R&S Oberflächentechnik“. Dort wird Oberbürgermeister Stefan Skora den Nachmittag eröffnen. Für Hoyerswerdsche empfiehlt sich, den kostenlosen Bus-Shuttle zu nutzen, um ins Industriegelände zu kommen. Die VGH setzt sowohl aus der Neustadt als auch aus der Altstadt von 15.15 Uhr bis Mitternacht Busse ein, die bis vor die jeweiligen Standorte im Industriegelände und wieder zurück fahren.
Alle weiteren Informationen:
www.hoyerswerda-750.de/
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