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| 02:44 Uhr

Dachverband der Domowina tagt am 25. März in Hoyerswerda

Cottbus/Bautzen. Die Vorbereitung ihrer 18. Haupt- und Wahlversammlung hat am Wochenende im Mittelpunkt der Tagung des Bundesvorstandes der Domowina in Cottbus gestanden. red/gro

Der Bundesvorstand bestätigte die Tätigkeitsberichte der Geschäftsstelle und des Witaj-Sprachzentrums und beschloss ihre Arbeitspläne für das laufende Jahr. Dazu gehören neben der Organisation der Hauptversammlung unter anderem die Vorbereitung des XII. Internationalen Folklorefestivals "Lausitz" im Juni. Das teilt die Domowina in einer Presseinformation mit.

Die Wort-Bild-Marke der Domowina, die im Auftrag der vergangenen Hauptversammlung entwickelt worden ist, werde der diesjährigen Hauptversammlung im März zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt, heiß es weiter. Der Bericht des Bundesvorstandes der Domowina an sie wird im Februar behandelt.

Wie der Vorsitzende der Domowina David Statnik informierte, liegen ihm bisher schon 19 Zusagen von Mitgliedern vor, für den neuen Bundesvorstand zu kandidieren.

Der Bundesvorstand nahm die Veröffentlichung der Initiativgruppe Serbski sejm zur Kenntnis, einen Ältestenrat zu berufen. Die nichtöffentliche Suche der Kandidaten entspreche nicht den Grundlagen transparenten demokratischen Handelns.

Die Domowina wirkt in der Ober-, der mittleren und der Niederlausitz in 18 Mitgliedsverbänden mit mehr als 7300 Mitgliedern als anerkannte Vertreterin sorbischer Interessen. Gegenwärtig wird die 18. Hauptversammlung des Dachverbandes vorbereitet, die am 25. März in Hoyerswerda stattfinden wird und u. a. einen neuen Bundesvorstand aus legitimierten Vertretern aller Regionalverbände und Mitgliedsvereine wählen wird. Alle Mitglieder sind aufgerufen, sich aktiv an ihrer Vorbereitung zu beteiligen.

Weiteres Thema der jüngsten Tagung des Domowina-Bundesvorstandes waren Fragen des Witaj-Projekts und Sorbisch-Unterrichts in Sachsen und Brandenburg. Das Witaj-Sprachzentrum mit Sitz in Bautzen und Cottbus soll noch intensiver an der Fertigstellung der Beurteilung der ober- sowie niedersorbischen Sprachkompetenzen nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) arbeiten, so dass sorbische Sprachzertifikate bis zum höchsten Sprachniveau (C2) baldmöglichst erstellt werden können, die untereinander vergleichbar und transparent sind.