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| 04:23 Uhr

Cottbuser Sportjugend will in den Knast

Cottbus. Die Cottbuser Sportjugend strebt ein gemeinsames Projekt mit der Justizvollzugsanstalt (JVA) Dissenchen an.

"Wir wollen Jugendlichen, die auf die schiefe Bahn geraten sind, mit unserem Angebot bei der Resozialisierung helfen und Ansprechpartner sein, wenn sie das Gefängnis wieder verlassen", sagt Sebastian Grothe, Vorsitzender der Sportjugend. Der Sport biete hierzu gute Möglichkeiten.

Bei einem regelmäßigen Kampfsport-Training in der JVA könnten die jungen Leute nicht nur ihre Aggressionen abbauen, sondern auch Vertrauen zum Trainer aufbauen. Der Übungsleiter könnte im Idealfall nach der Entlassung der Straftäter aus dem Gefängnis ein wichtiger Ansprechpartner sein.

Die Sportjugend will ihr eigenes Projekt mit der Kick-Aktion des Landes Brandenburg verknüpfen, die das Ziel hat, präventiv mit offenen Sportangeboten und sozialpädagogischen Methoden dem Abgleiten von Kindern und Jugendlichen in die Kriminalität entgegenzuwirken. Kinder und Jugendliche werden dabei aus ihrem negativ prägenden Umfeld herausgelöst und in bestehende Freizeitangebote oder Sportvereine integriert. sh