Nach Angaben des Sozialministeriums in Dresden vom Sonntag, gibt es drei weitere Coronafälle im Freistaat. Ein Rentnerpaar aus Dresden und ein aus Osteuropa stammender Fernfahrer wurden am Wochenende positiv auf die Infektion mit dem Coronavirus getestet.

Das Dresdner Paar war aus dem Urlaub in Norditalien zurückgekehrt und hatte sich nach Auftreten von Erkältungssymptomen am Uniklinikum Dresden auf Infektion mit dem Coronavirus testen lassen. Es befindet sich in häuslicher Isolation. Da die beiden die Zeit seit der Rückkehr zu Hause verbrachten, hatten sie nur wenige Kontakte zu weiteren Personen, die noch ermittelt würden, hieß es in der Mitteilung aus dem Ministerium.

Der Fernfahrer sei auf seiner zurückgelegten Route auch durch Norditalien gefahren Er meldete sich mit Fieber, Krankheitssymptomen an den oberen Atemwegen und Schwächegefühl beim Arzt. Ein aufgrund der Symptome und der zurückgelegten Reiseroute angeordneter Labortest bestätigte den Verdacht auf Infektion mit dem Coronavirus. Der Fahrer wird im Leipziger Klinikum St. Georg stationär behandelt. Sein Zustand ist stabil.

Sachsen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) während einer Pressekonferenz zum Thema Corona-Infektionen im Freistaat.
Sachsen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) während einer Pressekonferenz zum Thema Corona-Infektionen im Freistaat.
© Foto: Robert Michael

„Ich wünsche den beiden Dresdnern und dem Fernfahrer gute Besserung und baldige Genesung. Sie haben sich richtig verhalten, den Verdacht auf Corona erkannt und diesen schnell überprüfen lassen“, sagt Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD).

Die Zahl der Fälle in Sachsen erhöhe sich somit auf sieben. Alle waren durch Norditalien gereist oder von dort zurückgekehrt.

Am Sonnabend wurde bei einem Mann aus dem Landkreis Leipzig und einer Frau aus Hoyerswerda im Labortest die Infektion mit dem Coronavirus festgestellt. Sie sind in häuslicher Quarantäne. Am Freitag war die Infektion bei einem Leipziger festgestellt worden. Er wird stationärer im Klinikum St. Georg behandelt.

Am 2. März war bei einem Busreisenden aus dem Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge eine Coronainfektion diagnostiziert worden. Er befindet sich in häuslicher Isolation.

In allen Fällen wurden mögliche Infektionsketten ermittelt. Auch die Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Labortests bei ihnen fielen negativ aus.